Frühindikatoren 19.01.2022

Publizierdatum: 19. Januar 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.36814.5074.57715.7733.9974.2582.14524.02527.468
-1,51%-2,6%-1,84%-1,01%-0,84%-1,03%-0,52%-0,36%-2,79%
  • Ungarns Opposition - Würden bei Wahlsieg Euro in fünf Jahren einführen
  • Industrielle Fertigung - Volkswagen und Bosch planen Allianz für Batteriezellfabriken
  • Geldregen - Deloitte: Pharmaindustrie verdoppelt 2021 Rendite auf Forschungsinvestitionen
  • Ukraine - Die ersten Bomben würden den Pipelines gelten

Guten Morgen...Die Inflation transportiert den Imperativ unserer Zeit. Aus Angst vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft durch rasche Zinserhöhungen der großen Notenbanken ziehen sich Anleger aus den Aktienmärkten, besonders aus Technologiewerten, zurück. Die Renditen an den Rentenmärkten steigen steil an. Auch der Rohöl-Preis strebt nach oben und liegt nun so hoch wie zuletzt vor mehr als sieben Jahren. Der Drohnen-Angriff jemenitischer Huthi-Rebellen auf Tanklaster in Abu Dhabi schürte Spekulationen auf Lieferausfälle zu einer Zeit, da das Angebot bereits knapp ist. Verschärft wird die Nervosität am Gas- und Rohölmarkt durch die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine. Anleihen dieser beiden Staaten standen erneut unter brutalen Verkaufsdruck. Die Rendite der bis 2024 laufenden ukrainischen Titel stieg auf ein Rekordhoch von 19,16% und hat sich binnen einer Woche fast verdoppelt. Russische Bonds mit einer Laufzeit bis 2042 rentierten auf einem Zwei-Jahres-Hoch von 4,52%. Wer das Staunen nicht verlernt hat, der staunt über diese Entwicklung. Die Kriegsgefahr wird vom Markt als hoch eingestuft. Hoffentlich halten es Putin und Selenskyj mit dem berühmten Cicero-Zitat: Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg. Hoffnung gibt es immer. Microsoft (-2,4%) will den Anbieter von Videospielen wie Call of Duty oder Candy Crush Activision Blizzard (+33%) für fast 70 Milliarden Dollar (!) übernehmen. Es wäre der weltweit bislang größte Deal in diesem Sektor und schürte Übernahmefantasien. Ganz schlechte Impfwirkung gegen Aktienverluste, hohe lokale ökonometrische Nebenwirkungen: Impfstoffaktien sind weiter im freien Fall (Biontech -13,7%, Valneva -6%, Novavax -11%). Goldman Sachs (-7%) litt unter anderem unter höheren Kosten und Rückstellungen für faule Kredite.





























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,558%-0,468%0,12%0,40%
GBP0,537%0,000%1,47%1,43%
USD0,254%0,787%1,74%1,90%
JPY-0,024%0,000%0,07%0,18%
CHF0,000%0,000%0,00%0,31%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,00%-0,18%-0,57%
UK1,21%0,97%0,87%
USA1,88%1,54%1,07%
Japan0,13%0,07%-0,08%
Schweiz0,01%-0,13%-0,73%
EURUSD
USD1,1327-
CAD1,41631,2503
GBP*0,83241,3605
CHF1,03730,9157
AUD*1,57610,7187
JPY129,40114,23
SEK10,35629,1403
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,57
Öl Sorte Brent in USD/Fass88,45
Gold in USD/Feinunze1.812,70
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-0,94%4298,41
S&P 500-3,62%4766,18
NIKKEI-3,51%28791,71

Microsoft in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Microsoft in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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