Frühindikatoren 19.03.2020

Publizierdatum: 19. März 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
19.8996.9902.3988.4421.6312.3861.45521.74016.553
-6,30%-4,7%-5,18%-5,56%-7,79%-5,72%-3,71%-2,48%-1,04%
  • Notfallprogramm der EZB - Umfang 750 Milliarden Euro bis Ende 2020
  • Lufthansa-Chef - Brauchen Staatshilfe bei längerer Krise
  • Australien und Neuseeland schotten sich im Coronavirus-Kampf ab
  • US-Notenbank stellt Liquidität bei Geldmarktfonds sicher

Guten Morgen...Das Robert Koch-Institut (kurz Hiob) sieht exponentielles Wachstum bei Covid-19. Wir sind am Anfang einer Epidemie, die noch viele Wochen und Monate unterwegs sein wird, sagte der Chef des RKI, Wieler. Wir sind ein bis zwei Wochen vor Italien, sagte er. Italien ist in Europa am stärksten vom Virus-Ausbruch betroffen. Wenn es nicht gelinge, die Kontakte jetzt zu reduzieren, könne es in zwei bis drei Monaten zehn Millionen Infizierte geben, warnt Wieler. Man sollte die Zuversicht unter Artenschutz stellen, so selten kommt sie dieser Tage vor. Der Dow ist gestern erneut um 6,3% gefallen. Das Gesamtminus liegt derzeit bei -36%. 2008/2009 waren es -54%, 2000/2003 -39% und 1929/1932 -89%. Bitte beachten Sie, historisch waren derartige Abschläge immer, unter immer versteht man immer, sehr, sehr lukrative Kaufniveaus. Da wurde der Grundstein für große Vermögen gelegt. Hat halt nur so gut wie niemand gemacht. Nur wenige Anleger hatten z.B. Anfang 1932 den Dow Jones Index bei 80 Punkten gekauft. Schade eigentlich, dass man nicht mit einem Zeitmaschinen-Telefon seinem Ur-Großvater zurufen kann: Bitte, bitte kauf Aktien! Oh, oh, der Index fiel bis Mitte 1932 auf 40 Punkte, also nochmal um 50%. Aber, das große Aber, 1937 lag er bereits wieder bei 200 Punkten, 1960 bei 680 Punkten, sodass damals trotz der Rahmenbedingungen auch bei 80 Punkten, weit vom Low entfernt, enorme Vermögen aufgebaut wurden. Der Problem-Virus ist von den Entscheidungsträgern verstanden und adressiert. Die befinden sich nicht im Tiefschlaf. Selbst als sicher geltende 10-jährige US-Staatsanleihen stehen unter Verkaufdruck. Der DAX ist 40% vom Allzeithoch und der Shanghai Composite sogar -57% davon entfernt. Ich bin schön langsam am durchdrehen. Das Virus-Problem wird aber vorübergehen. Behalten Sie Ihre Zuversicht. Stay!

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,408%-0,253%-0,24%0,10%
GBP0,533%0,711%0,69%0,93%
USD1,116%0,889%0,81%1,05%
JPY-0,088%0,077%0,01%0,09%
CHF-0,805%-0,644%-0,49%-0,14%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,24%-0,19%-0,80%
UK0,87%0,83%0,47%
USA1,23%1,91%0,52%
Japan0,10%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,32%-0,47%-0,82%
EURUSD
USD1,0922-
CAD1,58091,4472
GBP*0,94441,1561
CHF1,05630,9670
AUD*1,91220,5710
JPY118,61108,60
SEK11,303910,3618
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d168,79
Öl Sorte Brent in USD/Fass26,21
Gold in USD/Feinunze1.484,55
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-36,29%3.745,15
S&P 500-23,82%3.230,78
NIKKEI-28,13%23.656,62

Dow Jones in USD von 1929 bis 1960

Dow Jones in USD von 1929 bis 1960

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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