Frühindikatoren 19.03.2021

Publizierdatum: 19. März 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
32.86213.1163.91514.7763.1653.8681.90028.81929.788
-0,46%-3,02%-1,48%+1,23%+0,37%+0,46%+0,24%-1,99%-1,42%
  • RKI meldet 17.482 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 95,6
  • Biden führt Europa als abschreckendes Corona-Beispiel an
  • Aktienanleger durch Renditeanstieg und Öl-Ausverkauf verschreckt
  • Oh je - Amerikanische und chinesische Spitzendiplomaten geraten öffentlich aneinander

Guten Morgen...Die Aktien machen was die Bonds ihnen vorgeben - jetzt wird geheiratet. Der rasante Anstieg der Zinsen hat einen kleinen Ausverkauf bei Wachstumsaktien ausgelöst (Nasdaq -3,1%). Höhere Renditen machen vor allem sportlich bewerteten Aktien zu schaffen, weil sich dadurch deren Finanzierungskosten erhöhen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf bis zu 1,75% (aktuell: 1,70%). Auf der anderen Seite profitierten wenigstens Banken von den steigenden Zinsen am langen Ende (Bank of America +2,6%, JPMorgan +1,7%). Ölaktien litten unter dem Einbruch der Ölpreise (Chevron -3,6%, Exxon -4,3%). Händler begründeten den Preisverfall (Rohöl WTI -7%) mit dem steigenden Dollar. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl für Nicht-US-Anleger teurer. Zudem wurde auch auf das Impfchaos in Europa verwiesen. In Europa scheinen Ausgangssperren und Co., klar, das steht so auch in vielen Eheverträgen, kein Ende zu nehmen. Durch den rasanten Anstieg der Renditen in den USA wird Geld vor allem aus dem Euro und aus dem Yen in die USA gelockt, was dem Dollar Auftrieb verleiht. Es wird erwartet, dass die Bank von Japan die Kontrolle über die Anleiherenditen lockern und den Kauf von ETFs (Aktienfonds) reduzieren wird, um das Konjunkturpaket nachhaltiger zu gestalten. Spitzendiplomaten der Regierungen von USA und China haben bei ersten Gesprächen scharfe Vorwürfe ausgesprochen gegen die Politik des jeweils anderen. Vor laufenden Kameras fand ein intensiver Schlagabtausch statt. Das ist sehr ungewöhnlich. Wenn sich die Großmächte nicht gerade besonders freundschaftlich gegenüberstehen, wird dies von vielen Ökonomen als Wachstumshemmnis betrachtet. Die Kapelle spielt aber noch. Nike (nachbörslich -4%) hat mit seinem Online-Geschäft nicht die Folgen der Ladenschließungen ausgleichen können und die Umsatzerwartungen verfehlt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,540%-0,487%-0,34%0,03%
GBP0,081%0,160%0,69%1,08%
USD0,187%0,276%0,90%1,65%
JPY-0,080%0,043%-0,02%0,14%
CHF-0,753%-0,595%-0,40%-0,02%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,27%-0,58%-0,69%
UK0,88%0,20%0,11%
USA1,70%0,91%0,16%
Japan0,12%0,02%-0,14%
Schweiz-0,21%-0,449%-0,74%
EURUSD
USD1,1915-
CAD1,48911,2496
GBP*0,85621,3913
CHF1,10480,9272
AUD*1,53830,7745
JPY129,72108,86
SEK10,14408,5117
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,72
Öl Sorte Brent in USD/Fass63,14
Gold in USD/Feinunze1.733,73
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+8,88%3552,64
S&P 500+6,84%3756,07
NIKKEI+5,56%27444,17

Bank of America in Dollar (mit Trend SD +-1)

Bank of America in Dollar (mit Trend SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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