Frühindikatoren 19.04.2017

Publizierdatum: 19. April 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
20.5235.8492.34212.0002.8303.4102.08323.78018.416
-0,55%-0,12%-0,29%-0,9%-1,09%-1,12%-2,43%-0,60%+0,11%
  • Schade eigentlich - IBM kämpft weiter mit Umsatzrückgang
  • Anleger halten sich wegen politischer Krisen zurück
  • Hoffnungsfrohe Ökonomen - IWF sagt stärkeres Wachstum voraus
  • Oh je - Moody's senkt Bonitätsnoten der NordLB nach Rekordverlust

Guten Morgen... USD 1,0720...''Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.'' Konfuzius muss wohl irgendetwas mit der Börse zu tun gehabt haben. Der MSC-Asien Index fällt gerade um etwa 1%. Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea, die Neuwahlen in Großbritannien und die anstehenden Wahlen in Frankreich machen die Anleger ein wenig nervös. Sichere Häfen wie Gold und Staatanleihen waren gefragt. Nach US-Börsenschluss hat IBM zu allem Überfluss auch noch schwache Zahlen gemeldet. Im ersten Quartal sanken die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um 3%. Es war bereits das 20. Quartal mit einem Umsatzminus in Folge (IBM nachbörslich -5%). In Europa standen wegen fallender Eisenerzpreise Rohstoffwerte unter Druck (Rio Tinto, Anglo American, Antofagasta und BHP verlieren bis zu 5,6%). Stahlkocher erwischte es noch stärker. Eine mögliche Verzögerung der Steuersenkungspläne von Trump machte die Anleger nicht glücklicher. Finanzminister Mnuchin sagte, dass sich der Zeitplan ''verschieben könnte''. Bei Goldman Sachs (-4,7%) kletterte der Überschuss im ersten Quartal zwar um 80%, doch wurden die hohen Erwartungen damit verfehlt. Bank of America überraschte dagegen mit einem Plus von 44%. Half denen auch nichts, die Aktie verlor 0,4%. Das war es noch nicht, nein: Ein verhaltenes Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneien bremste Johnson & Johnson (-3,1%) und der US-Videodienst Netflix (-2,6%) gewann im ersten Quartal weniger neue Abonnenten hinzu als erwartet. Harley Davidson (-4%) startete mit weniger Gewinn und Umsatz ins neue Jahr. Das Unternehmen gewährte Händlern einen seltenen Rabatt, um den Verkauf von Modellen aus dem Jahr 2016 anzukurbeln. Sehr fein (also der Rabatt).

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,331%-0,122%0,09%0,64%
GBP0,336%0,696%0,72%1,05%
USD1,156%1,761%1,80%2,11%
JPY0,010%0,136%0,04%0,19%
CHF-0,732%-0,513%-0,43%0,02%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,16%0,21%-0,87%
UK1,01%1,24%0,08%
USA2,18%2,44%1,17%
Japan0,01%0,05%-0,22%
Schweiz-0,19%-0,19%-0,93%
EURUSD
USD1,0717-
CAD1,43521,3398
GBP*0,83541,2824
CHF1,06910,9976
AUD*1,42410,7524
JPY116,39108,62
SEK9,60608,9624
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d163,68
Öl Sorte Brent USD/Fass54,77
Gold in USD/Feinunze1.286,86
IndexPerf. YTD31.12.2016
STOXX50E3,63%3.290,52
S&P 5004,12%2.249,26
NIKKEI-3,65%19.114,37

IBM in US-Dollar mit Regression (SD +- 1)

IBM in US-Dollar mit Regression (SD +- 1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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