Frühindikatoren 19.06.2020

Publizierdatum: 19. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.0809.9433.11512.2822.3263.2501.76224.44822.488
-0,15%+0,33%+0,06%-0,81%-0,61%-0,53%-0,50%-0,07%+0,59%
  • Wirecard - Betrugsfall erheblichen Ausmaßes nicht auszuschließen -Aktie stürzt ab
  • Facebook löscht Spots von Trumps Wahlteam wegen Verstoß gegen Hassregeln
  • Massenstellenabbau - 62 Filialen sollen bei Galeria Karstadt Kaufhof schließen
  • Bundestag beschließt umstrittene Abstandsregeln für Windräder

Guten Morgen... Please, please could you find a way to let me down slowly? A little sympathy, I hope you can show me. Alec Benjamin. Let me down slowly. Die Furcht vor einer zweiten Virus-Welle und ein spektakulärer Kurssturz beim Dax-Konzern Wirecard sorgten für eine etwas eingetrübte Stimmung. In Europa ging der Markt nur langsam nach unten. Der breite US S&P 500 Index war unverändert. In den USA ebbt die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe langsamer als erwartet ab. Insgesamt stellten vorige Woche erneut mehr als 1,5 Millionen (Markterwartung: 1,3 Millionen) Bürger einen Antrag auf staatliche Stütze, nach revidiert 1,566 Millionen in der Woche zuvor. Die Corona-Pandemie hat in den USA Vollbeschäftigung in Massenarbeitslosigkeit umschlagen lassen: Mehr als 20 Millionen Amerikaner verloren im April ihren Job, bevor im Mai ein vorläufiges Ende des Abwärtstrends einsetzte und rund 2,5 Millionen Jobs geschaffen wurden. In mehreren US-Bundesstaaten steigen die Corona-Neuinfektionen so stark wie zuvor. Dazu kommt der Ausbruch in Peking. Das schürte bei einigen Anlegern die Sorge, dass auch in Europa die Corona-Zahlen wieder steigen könnten. China verschärfte die Sicherheitsmaßnahmen in Peking, Schulen wurden geschlossen, Flüge wurden gestrichen. Inzwischen sei der Ausbruch unter Kontrolle, sagte Chinas Chef-Epidemiologe. Hauptgesprächsthema an den Börsen war Wirecard (-62%). Der verhärtete Verdacht auf Bilanzfälschung bei dem Zahlungsdienstleister löste bei den Aktien einen für einen Dax-Konzern fast beispiellosen Absturz von zeitweise mehr als 70% aus. Wirtschaftsprüfer von EY hätten Hinweise auf falsche Angaben zu Täuschungszwecken gefunden. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Wirecard AG in einem Betrugsfall erheblichen Ausmaßes zum Geschädigten geworden ist, erklärt Vorstandschef Braun.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,389%-0,147%-0,33%-0,16%
GBP0,158%0,485%0,26%0,39%
USD0,306%0,577%0,35%0,65%
JPY-0,048%0,112%-0,05%0,03%
CHF-0,653%-0,459%-0,52%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,45%-0,19%-0,65%
UK0,23%0,83%-0,04%
USA0,70%1,91%0,19%
Japan0,01%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,41%-0,47%-0,65%
EURUSD
USD1,1211-
CAD1,52521,3602
GBP*0,90211,2425
CHF1,06600,9505
AUD*1,63540,6855
JPY119,79106,84
SEK10,56049,4160
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,59
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,85
Gold in USD/Feinunze1.725,29
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,22%3.745,15
S&P 500-3,59%3.230,78
NIKKEI-3,32%23.656,62

Wirecard mit Trend (SD +-1)

Wirecard mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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