Frühindikatoren 19.07.2021

Publizierdatum: 19. Juli 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.68814.4274.32715.5403.3954.0361.97427.57027.626
-0,86%-0,8%-0,75%-0,57%-0,53%-0,51%-0,06%-1,55%-1,35%
  • Corona-Sorgen kehren zurück - Aktienmärkte unter Druck
  • Hohe Nachfrage: Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen fällt unter die Marke von 1,3%
  • OPEC Plus Deal sorgt für kleinen Rücksetzer beim Ölpreis
  • Unwetter: Versicherungen bilanzieren Schäden in Millionenhöhe

Guten Morgen... Was uns zerspaltet, ist die Wirklichkeit. Doch was uns einigt, das sind Worte - Johann Wolfgang von Goethe. Der Streit zwischen den OPEC Plus Mitgliedern führte in den letzten Monaten zu einem Preisanstieg beim Rohöl. Am Wochenende konnten sich nun die Mitglieder der Öl-Allianz auf einen Konsens einigen: Ab August werden die 23 Mitgliedstaaten des Öl-Bündnisses ihre Tagesproduktion bis auf weiteres um jeweils monatlich 400.000 Barrel steigern. Während der Corona-Pandemie brach die Nachfrage nach Erdöl drastisch ein, weswegen die Produktionsmenge um ein Rekordvolumen von zehn Millionen Barrel pro Tag gesenkt wurde. Die nächste Beratung der Öl-Allianz ist für den Dezember geplant. Ob es sich beim jüngsten Beschluss nur um leere Worte handelt oder ob dieses Vorhaben tatsächlich in die Realität umgesetzt wird, werden wir erst in den kommenden Monaten sehen. Da die Höchststände beim Öl nicht allzu fern sind, kann jederzeit der nächste Angriff auf die Mehrjahreshochs erfolgen. Doch eines sollte den Ölinvestoren bewusst sein, mit jedem Abprallen an den Höchstständen steigt die Gefahr eines größeren Rücksetzers. Das Coronavirus erweist sich nach wie vor als Damoklesschwert, das über den Aktienmärkten schwebt. Sollte die Corona-Pandemie erneut aufflammen und die Wirtschaft wieder lähmen, könnte auch der Ölbedarf abermals abflauen. Inwieweit jedoch tatsächlich drastische Maßnahmen von Nöten sind, zeigt das Beispiel Mallorca. Obwohl hier am vergangenen Freitag so viele Neuinfektionen wie noch nie registriert wurden, ist die Quote der belegten Intensivbetten mit 16% äußerst niedrig. Zudem wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Schwere Verläufe scheinen zumindest durch die Impfungen eingedämmt - vielleicht sollte in Zukunft die Auslastung der Intensivbetten das entscheidende Kriterium für Lockdowns sein.



Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,548%-0,488%-0,32%-0,02%
GBP0,077%0,196%0,71%0,88%
USD0,134%0,242%0,81%1,24%
JPY-0,083%0,042%-0,06%0,01%
CHF-0,760%-0,597%-0,43%-0,09%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,35%-0,58%-0,69%
UK0,63%0,20%0,12%
USA1,28%0,91%0,22%
Japan0,02%0,02%-0,13%
Schweiz-0,31%-0,449%-0,73%
EURUSD
USD1,1805-
CAD1,49261,2641
GBP*0,85811,3754
CHF1,08510,9190
AUD*1,59820,7385
JPY129,77109,91
SEK10,25668,6872
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,87
Öl Sorte Brent in USD/Fass72,93
Gold in USD/Feinunze1.812,54
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+13,61%3552,64
S&P 500+19,18%3756,07
NIKKEI-2,14%27444,17

Ölpreis (Sorte: Brent): Ende der Rally?

Ölpreis (Sorte: Brent): Ende der Rally?

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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