Frühindikatoren 19.08.2020

Publizierdatum: 19. August 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.77811.2113.39012.8822.2133.2901.710023.125
-0,24%+0,73%+0,23%-0,3%-0,53%-0,49%-0,83%+0,00%+0,32%
  • S&P 500 und Nasdaq 100 mit neuen Rekorden
  • Asiatische Aktienmärkte präsentieren sich heute uneinheitlich
  • US-Präsident Trump: Ich will im Augenblick nicht mit China reden
  • Goldpreis attackiert wieder die Marke von USD 2.000

Guten Morgen. Wie sagte schon Arnold Schwarzenegger in den 80iger Jahren: I’ll be back. Zurück ist auch der Goldpreis, der gestern wieder die Marke von USD 2000 attackierte. Atemberaubende Gewinne konnte das gelbe Edelmetall auch in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mal einfahren. Die Freude war aber meist nur von kurzer Dauer, eklatante Kursstürze sorgten für große Ernüchterung und meist langen Konsolidierungsphasen, ehe sich die Anleger für ein neues Gold-Investment begeistern konnten. Im Gegensatz zu vielen anderen Anlageformen wirft eine Goldanlage keine regelmäßigen Erträge wie Zinsen oder Dividenden ab. Rückenwind erhielt der Goldpreis zuletzt von verschiedenen Faktoren: Gold wird traditionell in US-Dollar gehandelt, damit sorgt ein fallender Dollar oft für eine höhere Nachfrage aus Ländern außerhalb des Dollarraums. Aktuell stützende Faktoren finden sich auch in der Verunsicherung durch die Corona-Pandemie oder den Streitigkeiten zwischen den USA und China. Aber auch die niedrigen Zinsen spielen dem Goldpreis derzeit in die Karten. Bleibt abzuwarten, wie lange das Goldfieber bei den Investoren anhält und wann die nächste Konsolidierungswelle einsetzt. Im Zuge der Konfrontation zwischen den USA und China bleibt die chinesische Video-App Tiktok ein Thema, bei der Präsident Trump auf einen Verkauf des US-Geschäfts drängt. Angeblich ist nun auch Oracle an Teilen von TikTok interessiert, deren Aktien legten um 2,2% zu. Einem Medienbericht zufolge soll auch der Kurznachrichtendienst Twitter Gespräche geführt haben. Daneben heizte Präsident Donald Trump den Konflikt mit China weiter an, indem er Firmen aus dem Umfeld des chinesischen Huawei-Konzerns auf eine schwarze Liste setzte. Eigentlich sollten derzeit mit China die Fortschritte zum Handelsabkommen diskutiert werden - diese Gespräche hat Trump von US-Seite vorübergehend auf Eis gelegt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,483%-0,365%-0,38%-0,20%
GBP0,075%0,261%0,19%0,38%
USD0,253%0,447%0,30%0,62%
JPY-0,053%0,106%-0,05%0,02%
CHF-0,712%-0,517%-0,51%-0,27%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,46%-0,19%-0,66%
UK0,22%0,83%-0,04%
USA0,66%1,91%0,14%
Japan0,03%-0,02%-0,12%
Schweiz-0,47%-0,47%-0,82%
EURUSD
USD1,1934-
CAD1,57031,3159
GBP*0,90111,3240
CHF1,07810,9032
AUD*1,64750,7242
JPY125,98105,58
SEK10,31298,6414
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,43
Öl Sorte Brent in USD/Fass45,10
Gold in USD/Feinunze1.992,90
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,15%3.745,15
S&P 500-1,44%3.230,78
NIKKEI-5,47%23.656,62

Nasdaq 100 - Unheimliche Rally

Nasdaq 100 - Unheimliche Rally

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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