Frühindikatoren 19.10.2020

Publizierdatum: 19. Oktober 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.60611.6723.48412.9092.1953.2451.65624.58723.684
+0,39%-0,36%+0,01%+1,62%+0,85%+1,65%+1,43%+0,82%+1,17%
  • Großbritannien bereitet Unternehmen auf No Deal-Brexit vor
  • Britischer Regierungsberater fordert dreiwöchigen Lockdown
  • Weitere Länder verschärfen Corona-Einschränkungen
  • Berlin - Finanzministerium beziffert Corona-Kosten auf fast 1,5 Billionen Euro

Guten Morgen. Er ist krank, ihm ist ständig kalt, er kann sich kaum auf den Beinen halten. Und wie er da schlotternd an Deck sitzt und auf ein Meer blickt, das nach nichts riecht und nach nichts aussieht und sowieso ein riesengroßes Nichts ist, denkt er über sein Leben nach. Literatur-Zitat. Die Anleger denken schon über das Jahr 2021 nach. Wer weiß , vielleicht wird es durch die Unterstützung der Regierungen und Zentralbanken ein Rekordjahr für die Wirtschaft? Sehr feine Gedanken. Die Börsen haben Corona hin oder her erneut deutlich fester tendiert. Asiens Börsen sind heute auf einen Höchststand seit 2,5 Jahren geklettert. In den USA ist der S&P 500 Index nur noch etwa 3% von seinem Allzeithoch entfernt. Die Hoffnungen auf ein US-Fiskalpaket und die Erwartung eines baldigen Coronavirus-Impfstoffs trieben die Börsen. BioNTech (+4,8%) und Pfizer (+2,5%) kündigten an, bei positiven Studienergebnissen Ende November eine Notfallgenehmigung für ihren Corona-Impfstoff beantragen zu wollen. Laut WHO hat Remdesivir von Gilead keinen substanziellen Einfluss auf die Gesundung der Patienten. Schade eigentlich. Der britische Premier Johnson schwor sein Land auf einen harten Brexit ein. Es werde wohl auf eine Situation wie in den Handelsbeziehungen zu Australien hinauslaufen, sagte er. Diese sind auf einfache Grundprinzipien für den gegenseitigen Warenaustausch beschränkt. Merkel sagte, ein Abkommen sei im beiderseitigen Interesse, man müsse aber einen harten Brexit mitdenken. Die britische Liberty Steel legte ein Angebot für die schwächelnde Stahlsparte von Thyssenkrupp (+10,8%) vor. Andere Geschäftsbereiche wie das Aufzugsgeschäft sind entweder schon verkauft oder stünden laut Analysten davor. Daimler (+5,5%, Index der europäischen Autobranche +3,6%) hat nach dem katastrophalen zweiten Quartal in die Gewinnspur zurückgefunden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,509%-0,468%-0,49%-0,31%
GBP0,046%0,125%0,18%0,36%
USD0,218%0,335%0,38%0,77%
JPY-0,103%0,035%-0,06%0,02%
CHF-0,771%-0,609%-0,61%-0,35%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,63%-0,19%-0,77%
UK0,18%0,83%-0,06%
USA0,76%1,91%0,15%
Japan0,03%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,52%-0,47%-0,84%
EURUSD
USD1,1709-
CAD1,54391,3187
GBP*0,90561,2927
CHF1,07230,9158
AUD*1,65190,7087
JPY123,45105,44
SEK10,35738,8457
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,85
Gold in USD/Feinunze1.902,97
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,35%3.745,15
S&P 500+3,24%3.230,78
NIKKEI-1,20%23.656,62

Shanghai Composite Index in CNY mit Trend (log. Skala)

Shanghai Composite Index in CNY mit Trend (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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