Frühindikatoren 19.11.2020

Publizierdatum: 19. November 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.43811.8023.56813.2022.5113.4821.79626.40925.634
-1,16%-0,82%-1,16%+0,52%+0,52%+0,39%+0,32%-0,51%-0,36%
  • Virusentwicklung - US-Börsen im späten Handel auf Talfahrt
  • Corona - USA verzeichnen mehr als eine viertel Millionen Todesfälle
  • BioNTech hofft auf US-Notfallgenehmigung Mitte Dezember
  • Italien beklagt mehr als 730 Corona-Tote binnen 24 Stunden

Guten Morgen. Thomas Bernhard hat es vorhergesagt: Die Katastrophe fängt damit an, dass man aus dem Bett steigt. Die Zahl der mit dem Virus ins Krankenhaus eingelieferten Personen ist in den USA regelrecht explodiert und stieg bis gestern Nachmittag auf mindestens 78.630, den höchsten Stand seit dem Ausbruch des Virus. US-Ärzte beschreiben die Situation als dramatisch. Täglich meldet die USA rund 158.000 Neuinfektionen. Dieser massive Anstieg ist überraschend und hat die zunächst feste Wall Street im Verlauf gedrückt. Der BioNTech/Pfizer Impfstoff nahm mit einer Wirksamkeit von 95% die entscheidende Hürde für eine mögliche Zulassung in den USA, die binnen Tagen beantragt werden soll. BioNTech-Chef Ugur Sahin hofft noch im Dezember auf eine Notfallzulassung seines Corona-Impfstoffs in den USA. Der ganze Markt fragt sich, ob ausreichende Mengen des Impfstoffes schnell genug auf den Markt kommen, um harte Maßnahmen noch verhindern zu können. Diese Hoffnungen haben gestern einen ziemlichen Dämpfer erhalten. Boeing-Aktionäre freuten sich zunächst über grünes Licht der Behörden für den Flugbetrieb des Modells 737 Max, was nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot belegt worden war. Die Aktien stiegen daraufhin um knapp 6%. Wie der Gesamtmarkt stürzte im Verlauf aber auch Boeing ab und schloss mit einem Abschlag von 3,2%. Die hochspekulative Cyber-Devise Bitcoin ist weiter gefragt. Der Einstieg von PayPal in das Krypto-Geschäft und das Liebäugeln der Zentralbanken mit digitalen Staatswährungen verleihen Bitcoin & Co. derzeit Rückenwind. Die Anleger honorierten die knapp zwei Milliarden Dollar schwere Übernahme der Deutschen Börse durch den Aktionärsberater ISS. Ein optimistischerer Ausblick ließ Anleger auch zu Aktien des Lkw-Zulieferers SAF-Holland (+17%) greifen. Auch Renault (+6%) schaltete einen Gang höher.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,527%-0,483%-0,45%-0,24%
GBP0,048%0,132%0,27%0,51%
USD0,224%0,339%0,43%0,83%
JPY-0,101%0,054%-0,06%0,02%
CHF-0,768%-0,612%-0,56%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,56%-0,19%-0,74%
UK0,34%0,83%-0,02%
USA0,86%1,91%0,17%
Japan0,02%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,47%-0,47%-0,72%
EURUSD
USD1,1847-
CAD1,55071,3089
GBP*0,89561,3227
CHF1,07970,9113
AUD*1,62590,7284
JPY123,08103,87
SEK10,19528,6057
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,12
Öl Sorte Brent in USD/Fass44,10
Gold in USD/Feinunze1.862,06
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-7,03%3.745,15
S&P 500+4,50%3.230,78
NIKKEI+7,26%23.656,62

Bitcoin in US-Dollar

Bitcoin in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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