Frühindikatoren 20.02.2020

Publizierdatum: 20. Februar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.3489.8173.38613.7893.1983.8652.12827.56823.479
+0,40%+0,87%+0,47%+0,79%+0,62%+0,75%+0,99%-0,32%+0,34%
  • Google will Daten britischer Kunden zukünftig nach US-Recht lagern
  • ING-Chef Ralph Hamers leitet zukünftig Schweizer Bank UBS
  • China senkt Referenz-Zins zur Stärkung der Wirtschaft nach Epidemie
  • Fed hält Zinspause trotz Virus-Krise weiter für angemessen

Guten Morgen...Mit der Hoffnung ist es wie mit einem kleinen verzweifelten Kätzchen, welches man irgendwo auf einem Autobahnparkplatz ausgesetzt hat und das durch Wind, Regen und Schnee den Weg zurück zum heimatlichen Sofa findet. Das Kätzchen wirkt verwirrt, es ist angeschlagen, etwas zerzaust, aber es ist wieder da! Die Hoffnung ist zurück. Die Hoffnung lebt, dass es nur zu einem kurzfristigen Konjunkturabschwung wegen des Coronavirus kommt, von dem sich die Weltwirtschaft relativ schnell wieder erholen kann. Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Virusepidemie hat die chinesische Notenbank einen weiteren Zinssatz reduziert. Die Epidemie wird nach früherer Darstellung der Notenbank nur in beschränktem Maße auf die Konjunktur durchschlagen. China will sich zudem nicht von seinen Wachstumszielen abbringen lassen. Auch ist an der Börse die Erleichterung über die fallende Infektionsrate zu spüren. Der Anbieter von Navigationsgeräten und Fitness-Uhren Garmin (+7,5%) übertraf mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen deutlich. Der Chiphersteller Nvidia (+5,5%) wurde hochgestuft. Bernstein setzt darauf, dass das Geschäft mit Turing-Grafikkarten Fahrt aufnimmt. Der fliegende Tesla ist da, allerdings nicht als Autoflugzeug, sondern als Aktie an der Börse. Die beeindruckende Aufwärtsbewegung setzt sich fort. Es ist, als würde es in Zukunft kaum mehr andere Autohersteller geben als Tesla. Bei Apple (+1,7%) nutzten die Anleger den Rückschlag, der durch eine Umsatzwarnung wegen des Virus ausgelöst worden war, zum Wiedereinstieg. Die Firma hat keine Kunden und Aktionäre, sondern Fans. Apple verkauft iPhones wie Schausteller auf dem Frühjahrsfest ihre Rubellose. Keine Fans hat Groupon (-44%, Rekordtief). Die Zahlen des Schnäppchenportals verfehlten selbst die pessimistischsten Erwartungen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,402%-0,288%-0,33%-0,09%
GBP0,754%0,889%0,71%0,78%
USD1,696%1,769%1,36%1,47%
JPY-0,065%0,080%-0,08%-0,01%
CHF-0,709%-0,544%-0,64%-0,42%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,42%-0,19%-0,64%
UK0,61%0,83%0,53%
USA1,56%1,91%1,42%
Japan-0,04%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,75%-0,47%-0,78%
EURUSD
USD1,0791-
CAD1,42791,3232
GBP*0,83581,2906
CHF1,06170,9836
AUD*1,62350,6646
JPY120,29111,47
SEK10,57979,8037
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,66
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,39
Gold in USD/Feinunze1.607,03
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E+3,20%3.745,15
S&P 500+8,87%3.230,78
NIKKEI+0,52%23.656,62

Apple in US-Dollar

Apple in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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