Frühindikatoren 20.04.2022

Publizierdatum: 20. April 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.91113.6204.46214.1533.2593.8312.18421.17827.215
+1,45%+2,15%+1,61%-0,07%-0,01%-0,47%-0,21%+0,71%+0,85%
  • Würfel sind wohl gefallen - China will Koordination mit Russland verstärken
  • Reuters - Fondsbranche ortet hohe Fonds-Nachfrage dank Inflation und Klimakrise
  • Russland - Medwedew fordert Vorbereitung auf angeblich aggressive Nato-Aktionen
  • Volkswagen tariert Geschäft neu aus - Will in USA stärker wachsen

Guten Morgen...Es ist aussichtslos sagt die Einsicht. Es ist unmöglich sagt die Erfahrung. Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst. Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht. Es ist wie es ist, sagt die Liebe. Erich Fried. Die Zahlen sind wie sie sind sagen sich die Anleger. Die Hoffnung auf weiter starke Bilanzen von US-Firmen haben den Börsen gestern noch Auftrieb gegeben. Johnson & Johnson (+3,1%) verbuchte zwar einen Umsatz- und Gewinnrückgang im Quartal und kassierte wegen einer schwindenden US-Nachfrage die Absatzprognose für seinen Corona-Impfstoff. Die Firma bleibt aber wohl eine sichere Bank in der Gesundheitsbranche und eine Anhebung der Dividende bringt Anlegern weiter gut vorhersagbare Erträge. Netflix (nachbörslich -26%) hat zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt einen Rückgang der Kundenzahl hinnehmen müssen. Ursachen dafür sind unter anderem der Krieg in der Ukraine, die hohe Inflation und der scharfe Wettbewerb. Netflix hat den S&P 500 Future nach US-Börsenschluss belastet. Zuwächse im Geschäft mit Software und Beratung haben IBM (nachbörslich +2%) dagegen geholfen, die Erwartungen zu übertreffen. Die wegen des Krieges in der Ukraine eingebremste Konjunktur und die gestiegene Inflation treiben Österreichs Staatsschulden weiter nach oben. Die Schuldenquote werde laut dem Finanzminister auf rund 80% steigen. Die US-Regierung macht den von Russland begonnenen Krieg in der Ukraine für zunehmende Probleme bei der weltweiten Lebensmittelversorgung verantwortlich. Der Krieg stellt laut dem IWF eine Gefahr für die Finanzstabilität dar. Die Weltwirtschaft schwäche sich bereits ab, der Krieg werde nun die Stabilität der Kapitalmärkte testen. Volkswagen will wegen der weltweiten Machtverschiebung nach dem russischen Überfall auf die Ukraine seine Abhängigkeit von China verringern. Dafür will der Konzern stärker in den USA wachsen.



Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,468%-0,010%1,31%1,62%
GBP1,159%0,000%2,46%2,30%
USD1,098%2,303%2,95%2,96%
JPY-0,018%0,000%0,19%0,42%
CHF0,000%0,000%0,92%1,41%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,93%-0,18%0,07%
UK1,98%0,972%1,59%
USA2,94%1,512%2,60%
Japan0,25%0,07%-0,04%
Schweiz0,95%-0,135%-0,05%
EURUSD
USD1,0815-
CAD1,36141,2586
GBP*0,82961,3034
CHF1,02830,9506
AUD*1,45770,7419
JPY139,09128,58
SEK10,27349,4968
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d153,70
Öl Sorte Brent in USD/Fass108,49
Gold in USD/Feinunze1.945,42
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-10,87%4298,41
S&P 500-1,60%4766,18
NIKKEI-11,06%28791,71

Johnson&Johnson in US-Dollar mit Trend (SD +-0,6)

Johnson&Johnson in US-Dollar mit Trend (SD +-0,6)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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