Frühindikatoren 20.05.2020

Publizierdatum: 20. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.2079.1852.92311.0752.1142.9031.70324.36420.671
-1,59%-0,54%-1,05%+0,15%-4,3%-0,32%-0,79%-0,10%+1,16%
  • US-Notenbanker rechnet mit anhaltend hoher Arbeitslosigkeit in den USA
  • Kongress-Experten - Komplette Erholung der US-Wirtschaft erst nach 2021
  • Mehrheit der Deutschen erwartet Steuererhöhungen wegen Corona
  • EU-Kommission erwägt Konjunkturprogramm für Verkehrssektor

Guten Morgen...Die wirtschaftliche Lage wirkt ungefähr so verschwommen wie der Seerosenteich von Claude Monet. Die US-Arbeitsmarktlage dürfte nach Darstellung eines führenden Vertreters der Notenbank noch über Monate hinweg erheblich angespannt bleiben. Die Arbeitslosenrate könnte auf nahezu 20 Prozent steigen. Leider erwarte ich, dass selbst zum Jahresende die Arbeitslosenrate im zweistelligen Bereich bleiben wird, meinte der Präsidenten der Notenbank von Boston, Eric Rosengren. Die US-Wirtschaft wird sich auch im kommenden Jahr nicht vollständig erholt haben. Zwar sei im dritten Quartal ein starker Anstieg zu erwarten, erklärte das überparteiliche Haushaltsbüro des Kongresses. Die Wirtschaftsleistung werde jedoch auch 2021 nicht wieder das Niveau von Anfang 2020 erreichen. Das CBO erwartet nun für das laufende Quartal auf das Jahr hochgerechnet einen BIP-Einbruch von 37,7%, gefolgt von einem Anstieg von 21,5% von Juli bis September. Ein Medienbericht weckte Zweifel an der potenziellen Wirksamkeit eines bislang vielversprechenden Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Moderna. Der Geduldsvorrat der Anleger scheint derzeit ziemlich schnell aufgebraucht zu sein. Die Zahlen von Home Depot, das ist eine große US-Baumarktkette, sowie Kohl´s, ein Einzelhändler, drückten zusätzlich auf die Stimmung. Die Börsen tendierten entsprechend schwach. Wegen Zusatzkosten für Hygiene-Maßnahmen während der Coronakrise und Bonus-Zahlungen für Mitarbeiter fiel der Quartalsgewinn von Home Depot (-3%) überraschend niedrig aus. Kohl's (-7,7%) hat einen Umsatzeinbruch um 44% bekanntgegeben. Der Quartalsverlust fiel fast doppelt so hoch aus wie befürchtet. Hamsterkäufe wegen der Pandemie und ein boomendes Online-Geschäft bescherten dem weltgrößten Einzelhändler Walmart (-2,1%) dagegen ein überraschend starkes Umsatzplus.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,259%-0,075%-0,27%-0,12%
GBP0,275%0,644%0,36%0,47%
USD0,374%0,722%0,36%0,65%
JPY-0,027%0,122%-0,08%-0,02%
CHF-0,630%-0,456%-0,62%-0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,47%-0,19%-0,68%
UK0,25%0,83%-0,02%
USA0,69%1,91%0,17%
Japan0,00%-0,02%-0,16%
Schweiz-0,49%-0,47%-0,69%
EURUSD
USD1,0941-
CAD1,52311,3922
GBP*0,89211,2262
CHF1,06130,9697
AUD*1,67080,6548
JPY117,91107,76
SEK10,58399,6728
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,70
Öl Sorte Brent in USD/Fass34,94
Gold in USD/Feinunze1.746,36
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-22,49%3.745,15
S&P 500-7,30%3.230,78
NIKKEI-9,72%23.656,62

Walmart (SD +-1)

Walmart (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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