Frühindikatoren 20.10.2021

Publizierdatum: 20. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.45715.1294.52015.5163.7824.1672.02826.12629.294
+0,56%+0,71%+0,74%+0,27%+0,02%+0,37%+0,21%+1,31%+0,27%
  • US-Bilanzsaison sorgt weiterhin für gute Stimmung an den globalen Aktienmärkten
  • EZB-Chefvolkswirt sieht Anleger mit Zinsfantasien auf dem falschen Dampfer
  • Japan: Exporte legen um 13 Prozent zu und steigen damit im September stärker als erwartet
  • Südkoreanische Erfolgsserie Squid Game lässt die Kasse bei Netflix klingeln

Guten Morgen... Die größten Enttäuschungen haben ihren Ursprung in zu großen Erwartungen - Ernst Ferstl. Die Erwartungen der Finanzmärkte an eine Zinserhöhung der EZB stehen laut deren Chefvolkswirt Philip Lane nicht im Einklang mit dem geldpolitischen Ausblick der Europäischen Zentralbank. Dieser sei ziemlich klar und geradlinig. Die EZB hat die rekordtiefen Zinsen in dem im Sommer aktualisierten Ausblick praktisch auf lange Zeit festgeschrieben und den Investoren damit eine Orientierung gegeben. Dennoch war zuletzt darüber spekuliert worden, dass die Zentralbank Ende kommenden Jahres die Zinsen anheben könnte. Der Internationale Währungsfonds rechnet in Asien mit einer deutlich langsameren Konjunkturerholung von der Corona-Krise als bisher angenommen. Das Wachstum für die Asien-Pazifik-Region wird 2021 nur noch auf 6,5 Prozent geschätzt, das sind 1,1 Punkte weniger als in der bisherigen Prognose, wie der IWF mitteilte. 2020 war die dortige Wirtschaft um 1,3 Prozent geschrumpft. Für China als Zugpferd der Region erwartet der IWF nur geringe Veränderungen im Vergleich zu den bisherigen Prognosen. Das Wachstum dürfte sich dieses Jahr auf 8,0 Prozent belaufen. Der Wohnbau in den USA hat im September unerwartet an Schwung verloren. Die Zahl der neu begonnenen Projekte fiel um 1,6 Prozent auf - hochgerechnet auf das gesamte Jahr - 1,55 Millionen. Die Papiere von Johnson & Johnson waren gestern gefragt und legten schlussendlich um 2,4 Prozent zu. Der Pharma- und Konsumgüterkonzern hob seine Gewinnziele für das Gesamtjahr an und hält an der Umsatzprognose für seinen Coronavirus-Impfstoff fest. Netflix hat im dritten Quartal einen Gewinn pro Aktie von 3,19 Dollar erzielt, erwartet wurde lediglich ein Gewinn pro Aktie von 2,56 Dollar. Der Umsatz lag bei 7,48 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,548%-0,467%-0,05%0,27%
GBP0,216%0,728%1,25%1,30%
USD0,130%0,292%1,20%1,62%
JPY-0,083%0,061%0,03%0,13%
CHF-0,770%-0,570%-0,18%0,23%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,11%-0,58%-0,62%
UK1,16%0,20%0,74%
USA1,65%0,91%0,40%
Japan0,09%0,02%-0,11%
Schweiz-0,08%-0,449%-0,71%
EURUSD
USD1,1651-
CAD1,43741,2339
GBP*0,84381,3806
CHF1,07600,9235
AUD*1,55440,7492
JPY133,45114,53
SEK10,03528,6132
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d168,54
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,66
Gold in USD/Feinunze1.774,55
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+17,29%3552,64
S&P 500+26,14%3756,07
NIKKEI+0,91%27444,17

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