Frühindikatoren 21.04.2017

Publizierdatum: 21. April 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
20.5795.9172.35612.0272.8513.4402.07524.07518.569
+0,85%+0,92%+0,76%+0,09%+0,43%+0,56%+0,04%+0,08%+0,89%
  • Vor Wahlen: Polizist bei Anschlag in Paris getötet - IS bekennt sich
  • Nachbörslich - Visa erfreut Anleger mit Geschäftszuwächsen und Aktienrückkäufen
  • US-Notenbank erlegt Deutsche Bank Millionenstrafe auf
  • G-20-Finanzminister beraten Differenzen in der Handelspolitik

Guten Morgen... USD 1,0720...Das new cool Kid on the Block an der Wall Street sind zweifellos die Unternehmenszahlen. Starke Quartalsbilanzen haben die Börsen nach oben getrieben. American Express (+6%) erzielte einen höheren Gewinn als erwartet. Der Finanzinvestor Blackstone (+0,5%) erfreute die Anleger mit einem Ergebnissprung dank der jüngsten Börsenrally. Im Finanzsektor will die auf Hochfrequenzhandel spezialisierte Firma Virtu (+10%) für USD 1,4 Mrd. KCG (+11%) kaufen. Apple (+1%) profitierten von einer Kaufempfehlung von Morgan Stanley. Gegen den Trend unter Druck standen Verizon (-1%). Der führende US-Mobilfunkkonzern hatte einen Gewinneinbruch bekanntgegeben. Spielverderber. Der Markt hat vor der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag einen Sieg des Börsenlieblings und unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron vorweggenommen. In den Umfragen liegen für die erste Wahlrunde am Sonntag die vier Kandidaten Melenchon (weit links), Le Pen (weit rechts), Macron (something in between) und Francois Fillon (Mitte rechts) fast gleichauf. Der Auswahlindex CAC 40 legte jedenfalls mit 1,5% so viel wie kein anderer bedeutender europäischer Index zu. Gefragt bei Anlegern in Frankreich waren vor allem Banken. Auch an den Anleihe- und Devisenmärkten ist Macron Favorit. Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Frankreich gingen deutlich zurück. Der Euro markierte gegen den US-Dollar (nur kurz) den höchsten Stand seit Ende März. Sorgen vor Stahl-Einfuhrbeschränkungen nach Amerika setzten Europas Stahlhersteller unter Druck (Euro wieder tiefer). Bei Qualcomm (nachbörslich +2%) sank der Nettogewinn um rund 35%. Gar nicht schlimm. Hintergrund ist eine Sonderbelastung in Zusammenhang mit einem Streit über Lizenzgebühren mit Blackberry. Mit dem Zwischenbericht übertraf der Halbleiterkonzern die Erwartungen des Marktes. Sehr fein.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,332%-0,124%0,13%0,70%
GBP0,336%0,691%0,76%1,09%
USD1,153%1,739%1,85%2,17%
JPY0,006%0,136%0,05%0,21%
CHF-0,732%-0,505%-0,41%0,05%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,25%0,21%-0,78%
UK1,07%1,24%0,11%
USA2,24%2,44%1,19%
Japan0,01%0,05%-0,22%
Schweiz-0,17%-0,19%-0,92%
EURUSD
USD1,0716-
CAD1,44371,3471
GBP*0,83741,2796
CHF1,07060,9990
AUD*1,42310,7529
JPY117,03109,20
SEK9,62928,9851
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,74
Öl Sorte Brent USD/Fass53,03
Gold in USD/Feinunze1.279,55
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E4,54%3.290,52
S&P 5002,76%2.249,26
NIKKEI2,22%19.114,37

Qualcomm in USD (log. Skala)

Qualcomm in USD (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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