Frühindikatoren 21.05.2019

Publizierdatum: 21. Mai 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.6807.7022.84012.0413.0153.3702.10627.81721.253
-0,33%-1,46%-0,67%-1,61%-1,42%-1,63%-0,51%+0,10%-0,23%
  • Daimler will massiv in der Verwaltung sparen
  • USA gewähren 90 Tage Aufschub für Teil der Maßnahmen gegen Huawei
  • US-Behörden offenbar uneinig zur Fusion von T-Mobile und Sprint
  • US-Notenbank-Chef Powell mahnt zu Aufmerksamkeit bei Firmenverschuldung

Guten Morgen...1,1160 USD... Unerfahrene Anleger halten das Stimmen der Instrumente schon für die Musik. Google stellte seine Beziehungen zu Huawei teilweise ein. Apple (-3,1%) gaben z.B. nach, weil Analysten fürchteten, dass chinesische Kunden wegen des Huawei-Boykotts auf andere Produkte ausweichen. Die Heckenschützen des Handelskrieges lauern überall. Der Philadelphia Semiconductor Index brach 4% ein. Die US-Regierung hat Huawei auf eine Schwarze Liste gesetzt. Seither brauchen US-Firmen eine Erlaubnis der Regierung, wenn sie weiter an Huawei liefern wollen. Lieferanten und Kunden kämpfen seither mit den Folgen. Die Aktien von Chip-Lieferanten gingen in die Knie. Von den USD 70 Mrd., die Huawei 2018 für Zulieferer ausgegeben hat, gingen etwa USD 11 Mrd. an US-Firmen. Die USA haben einige der Einschränkungen für Huawei nun überraschend gelockert. Das hat nachbörslich zu Gewinnen an der US-Börse geführt. Auch steigen heute in Asien die Kurse teilweise kräftig an (Samsung +4,6%). Huawei darf nun 90 Tage lang US-Produkte kaufen, um seine bestehenden Netze zu unterhalten und Software-Updates für die existierenden Smartphones bereitzustellen. Die Börsenentwicklung ist inhomogen. In Indien findet ein regelrechter Börsenboom statt. Die Börse dort gewann aufgrund eines Wahlausganges seit letzter Woche 6% hinzu. In Australien hievte der überraschende Wahlsieg von Morrison den Leitindex der Börse Sydney auf ein Elfeinhalb-Jahres-Hoch. Der S&P 500 Index ist knapp 4% von seinem Allzeithoch entfernt. Wenige Tage vor der Versammlung der Unglücklichen, der HV der Deutschen Bank, wurde die Aktie so billig wie noch nie gehandelt. Laut der New York Times sind auffällige Zahlungen bei Unternehmen von Trump und dessen Schwiegersohn Kushner von Mitarbeitern der Deutschen Bank nicht der Finanzaufsicht gemeldet worden. Die Deutsche Bank wies die Vorwürfe zurück.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,314%-0,135%-0,03%0,44%
GBP0,804%1,046%1,09%1,25%
USD2,523%2,647%2,18%2,33%
JPY-0,077%0,091%-0,03%0,10%
CHF-0,713%-0,519%-0,46%-0,02%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,08%0,25%-0,64%
UK1,06%1,27%0,71%
USA2,42%2,69%2,23%
Japan-0,05%0,00%-0,15%
Schweiz-0,38%-0,17%-0,79%
EURUSD
USD1,1154-
CAD1,49811,3429
GBP*0,87691,2716
CHF1,12691,0101
AUD*1,62230,6875
JPY122,87110,15
SEK10,79699,6762
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d166,79
Öl Sorte Brent in USD/Fass72,19
Gold in USD/Feinunze1.275,39
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+12,28%3.001,42
S&P 500+16,49%2.506,85
NIKKEI+8,64%20.014,77

Börse Indien - BSE Sensex Bombay in INR mit Trend (SD +-0,8)

Börse Indien - BSE Sensex Bombay in INR mit Trend (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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