Frühindikatoren 21.06.2022

Publizierdatum: 21. Juni 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
29.88910.7983.67513.2663.0563.4702.05621.46626.374
-0,13%+1,43%+0,22%+1,06%+1,46%+0,91%+1,56%+1,43%+2,34%
  • Scholz will Inflation mit konzertierter Aktion bekämpfen
  • UK - Größter Bahnstreik seit Jahrzehnten
  • Dürre - Notsituation - Italien will offenbar Wasser aus dem Gardasee abpumpen
  • Russland droht Litauen wegen Transit-Beschränkungen

Guten Morgen...Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist das edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist das bitterste. Konfuzius muss Börsianer gewesen sein. Nach dem jüngsten Kursrutsch tasten sich Anleger an die Aktienmärkte zurück. Der EuroStoxx50 stieg kräftig nachdem er in der vergangenen Woche um etwa 4,5% verloren hatte. Insgesamt waren die Handelsumsätze allerdings gering, weil die Wall Street wegen eines US-Feiertags geschlossen blieb. Der US-Notenbanker Bullard erwartet in diesem Jahr keine Rezession. Er sprach sich erneut dafür aus, die Zinsen bis Jahresende auf 3,5% zu heben, um schneller der Inflation Herr zu werden. Dann könne man 2023 oder 2024 den Zinssatz wieder heruntersetzen. Ein nächster Zinsschritt von 50 Basispunkten sei gegenwärtig ein guter Plan. Bullard warnte allerdings, dass einige Geschäfte einen Schlag ins Gesicht würden einstecken müssen, wenn die Verbraucher ihr Geld für Grundbedürfnis statt für Luxusgüter ausgeben. Die Furcht vor einer Rezession durch drastische Zinserhöhungen der Notenbanken spiegelte sich bei den Industriemetallen wider. Der aktuelle Angebotsengpass durch den Boykott russischer Energielieferungen durch westliche Staaten und wiederholte Produktionsausfälle Libyens verhinderten erneute Kursrücksetzer beim Rohöl. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundestitel stieg auf 1,75%. Analysten verwiesen auf die Lohnforderung der IG Metall von bis zu acht Prozent. Hohe Inflation, eine drohende Rezession und steigende Zinsen verschlechterten die Aussichten für die Baubranche. Der europäische Branchenindex gab gegen den Trend 1,8% nach. Der Klimawandel schlägt nun auch in Europa immer stärker zu. Die Schäden aus Dürre und Unwettern sind enorm hoch.























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,178%1,091%2,26%2,50%
GBP1,613%0,000%3,12%2,94%
USD2,123%3,621%3,39%3,30%
JPY-0,023%0,000%0,27%0,51%
CHF0,000%0,000%1,69%2,10%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,75%-0,18%1,15%
UK2,60%0,972%2,29%
USA3,28%1,512%3,24%
Japan0,24%0,07%-0,06%
Schweiz1,47%-0,135%0,56%
EURUSD
USD1,0522-
CAD1,36201,2944
GBP*0,85761,2267
CHF1,01720,9666
AUD*1,51000,6968
JPY142,18135,11
SEK10,633310,1011
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d143,46
Öl Sorte Brent in USD/Fass115,47
Gold in USD/Feinunze1.838,40
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-19,27%4298,41
S&P 500-16,69%4766,18
NIKKEI-15,68%28791,71

Baubranche Europa mit Trend (SD +-1)

Baubranche Europa mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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