Frühindikatoren 21.09.2020

Publizierdatum: 21. September 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.65710.7933.31913.1162.2063.2841.68924.05423.360
-0,88%-1,07%-1,12%-0,7%-1,64%-0,99%-0,67%-1,64%+0,18%
  • FT - EZB prüft Notfall-Anleihenkaufprogramm PEPP
  • Aktienmärkte unter Druck
  • Englands Chefmediziner warnt vor schwierigem Winter
  • Supreme Court Neubesetzung: Das liberale Amerika steht auf der Kippe

Guten Morgen. Die Rechnungen der Pandemie stapeln sich. Die Börsen haben deutlich schwächer tendiert. Die Geschichte dieses Virus ist noch nicht zu Ende erzählt. Frankreich verzeichnet erneut mehr als 10.000 Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden kamen 10.569 Corona-Fälle nach einem Rekordzuwachs von 13.498 am Vortag hinzu. Die britische Regierung verlängert ihre Finanzhilfen für Unternehmen bis Ende November. Die Handelsplätze in Japan blieben wegen einer Feiertag-Serie geschlossen. Die Financial Times berichtet unter Berufung auf zwei EZB-Ratsmitglieder, dass die EZB einerseits über die Dauer des Anleihenkaufprogramm PEPP beraten wollten. Zum anderen wollten sie überprüfen, ob ein Teil davon in das länger laufende Bond-Ankauf-Programm der EZB übernommen werden könnte. Die Notenbank hatte im März wegen der Pandemie das PEEP-Programm auf den Weg gebracht. Im Juni stockte sie dieses um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro auf. Die Arbeitsgemeinschaft Spezialisierte Schuldnerberatung rechnet im Herbst mit einer großen Insolvenz-Welle, weil ab Oktober Gläubiger wieder Insolvenz für ihre Schuldner beantragen können. Die zweitgeringste polare Meereisausdehnung in diesem Jahr sowie der schwächer werdende Golfstrom sprechen für heftige Winterstürme und damit möglicherweise auch hohe Versicherungsschäden in Europa. Die Golfstromzirkulation könnte sich weiter abschwächen - um 34 bis 45 Prozent bis zum Jahr 2100. Damit könnten wir dem Kipppunkt, ab dem die Strömung instabil wird, gefährlich nahekommen, so Forscher. Der Tod der liberalen Verfassungsrichterin Ginsburg könnte nach Ansicht von Experten dem US-Wahlkampf eine neue Richtung geben. Mit einer Neubesetzung am Supreme Court stünden plötzlich grundsätzlichere Fragen im Raum. Dies könne im restlichen Wahlkampf sogar die Pandemie und die angeschlagene US-Wirtschaft als Kernthemen verdrängen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,504%-0,429%-0,43%-0,22%
GBP0,052%0,142%0,13%0,35%
USD0,225%0,374%0,32%0,67%
JPY-0,099%0,087%-0,08%-0,01%
CHF-0,762%-0,573%-0,58%-0,33%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,49%-0,19%-0,69%
UK0,18%0,83%-0,12%
USA0,70%1,91%0,14%
Japan0,02%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,48%-0,47%-0,81%
EURUSD
USD1,1863-
CAD1,56381,3183
GBP*0,91591,2949
CHF1,07960,9100
AUD*1,62170,7314
JPY123,76104,32
SEK10,37578,7469
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,96
Gold in USD/Feinunze1.951,32
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,31%3.745,15
S&P 500-2,92%3.230,78
NIKKEI-2,79%23.656,62

S&P 500 Index in US-Dollar

S&P 500 Index in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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