Frühindikatoren 21.11.2019

Publizierdatum: 21. November 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.8218.5713.10813.1583.1553.6842.08026.45622.939
-0,40%-0,51%-0,38%-0,48%+0,06%-0,34%-0,85%-1,61%-0,90%
  • Höhenangst - Aktienmärkte weltweit im Rückwärtsgang
  • Tauziehen im Handelsstreit geht weiter und verunsichert die Märkte
  • US-Notenbank: Mitglieder halten aktuelles Zinsniveau für angemessen
  • EZB warnt vor riskanten Investments

Guten Morgen...1,1074...Wäre die Lebensmittelindustrie ein Land, wäre sie nach den USA und China der drittgrößte CO2-Emittent der Welt. Und noch eine erschreckende Zahl: Im Jahr wirft ein Europäer ca. 95 Kilogramm an Lebensmittel in die Tonne. Statt Fridays for Future-Events zu besuchen, würde der richtige Umgang mit Lebensmitteln vermutlich einen sinnvolleren Effekt auf die Umwelt haben. Nachhaltigkeit wird mittlerweile auch an der Börse großgeschrieben und Firmen wie Nestle geraten dabei immer wieder in den Fokus der Anleger. Den meisten Gegnern stoßen dabei vor allem die Wasseraktivitäten unangenehm auf. Nun gibt es jedoch erste Pläne des Schweizer Lebensmittelgiganten das Wassergeschäft zu reformieren oder zumindest um eine klimaschonende Alternative zu erweitern. Anstatt das Wasser teils um die halbe Welt fliegen zu lassen, plant man einen eigenen Wasseraufbereiter a la Sodastream, mit dem man jedoch nicht nur den Sprudel, sondern auch den typischen Nestle-Geschmack ins Glas bringen möchte. Mal sehen, ob es so weit tatsächlich kommt oder ob die nächste globale Wirtschaftskrise das zunehmende Umweltbewusstsein der Investoren im Keim ersticken wird. Und ganz so weit scheint die nächste Krise nicht entfernt zu sein: Europas Währungshüter nehmen verstärkt mögliche negative Folgen ihres Nullzinskurses in den Blick. Dabei kommt die EZB zu dem Schluss, dass die Risiken und Herausforderungen für die Finanzstabilität im Euroraum zugenommen haben - auch wegen der Nullzinspolitik. Die Nebenwirkungen der Geldpolitik werden immer offensichtlicher, das müssen wir berücksichtigen, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos. Während das Niedrigzinsumfeld die Gesamtwirtschaft stützt, stellen wir auch eine steigende Bereitschaft fest, Risiken einzugehen, erklärte der EZB-Vize weiter. Dies könnte mittelfristig zu Herausforderungen für die Finanzstabilität führen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,406%-0,273%-0,23%0,05%
GBP0,802%0,959%0,83%0,92%
USD1,899%1,909%1,49%1,59%
JPY-0,099%0,085%-0,08%0,02%
CHF-0,714%-0,524%-0,54%-0,23%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,36%0,25%-0,62%
UK0,73%1,27%0,58%
USA1,73%2,69%1,57%
Japan-0,11%0,00%-0,20%
Schweiz-0,55%-0,17%-0,78%
EURUSD
USD1,1073-
CAD1,47341,3309
GBP*0,85671,2925
CHF1,09720,9907
AUD*1,62950,6794
JPY120,17108,50
SEK10,68309,6456
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,09
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,23
Gold in USD/Feinunze1.470,83
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+22,74%3.001,42
S&P 500+28,41%2.506,85
NIKKEI+19,89%20.014,77

Nestle mit Sprudel-Phantasie

Nestle mit Sprudel-Phantasie

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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