Frühindikatoren 21.12.2020

Publizierdatum: 21. Dezember 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.17912.7563.70913.6312.7143.5461.83126.46226.687
-0,41%-0,07%-0,35%-0,27%-0,38%-0,42%-0,35%-0,14%-0,29%
  • Der englische Patient - McAllister: Möglicher Brexit-Pakt kann nicht mehr ratifiziert werden
  • Tesla-Chef Musk erwägt Firmenvermögen in Bitcoin umzuwandeln
  • US-Senator - Einigung auf milliardenschweres Corona-Hilfspaket steht
  • Corona-Hilfen: Unionspolitiker schlagen Paketsteuer für Online-Händler vor

Guten Morgen. Die Börsensituation lässt sich frei nach Immanuel Kant beschreiben: Schlimm, wenn man muss, aber nicht kann, obwohl man will. Asiens Börsen sind infolge des Ausbruchs einer womöglich ansteckenderen Variante des Coronavirus in Großbritannien heute etwas gefallen. Australien bestätigt gerade, dass der sich schnell ausbreitende neue Stamm aus Großbritannien bei einem Cluster im Norden Sydneys entdeckt wurde. Das italienische Gesundheitsministerium teilte mit, dass die Mutation bei einem Patienten nachgewiesen worden sei. Asiens Börsen wurden heute auch bereits infiziert. Wegen der neuen Variante hatte die britische Regierung einen neuen Shutdown für London verhängt. Die kürzlich entdeckte Mutation sei um bis zu 70% ansteckender als die bisher bekannte Form, sagte Johnson. Nur wenige Punkte vom Rekordhoch entfernt ist dem DAX am Freitag die Luft ausgegangen. Auf Wochensicht blieb dennoch ein Plus von 3,9%! Auch eine Einigung über ein milliardenschweres Konjunkturpaket in den USA konnte die Stimmung der Anleger dagegen heute in Asien nicht heben. Der republikanische Mehrheitsführer des US-Senats sagte, dass Republikaner und Demokraten sich über ein Hilfspaket in Höhe von rund 900 Milliarden Dollar verständigt hätten. Es soll noch heute verabschiedet werden. Ein möglicher Brexit-Handelspakt kann aus Sicht des Europaparlaments nicht mehr rechtzeitig vor dem Jahresende ratifiziert werden - selbst wenn jetzt noch ein Durchbruch gelingen sollte. Die Gespräche würden scheitern, wenn die EU ihre Position vor allem beim Knackpunkt Fischereirechte nicht wesentlich verändere, so die britische Seite. Der Gesamtwert der EU-Fangmengen in britischen Gewässern wird auf etwa 520 Millionen Euro geschätzt. Das ist eigentlich nur ein winziger Bruchteil des Handelsvolumens in Höhe von mehreren Hundert Milliarden Euro.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,537%-0,498%-0,47%-0,31%
GBP0,037%0,111%0,23%0,44%
USD0,236%0,334%0,41%0,91%
JPY-0,096%0,054%-0,07%0,01%
CHF-0,786%-0,622%-0,57%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,57%-0,19%-0,72%
UK0,24%0,83%-0,09%
USA0,93%1,91%0,12%
Japan0,01%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,50%-0,47%-0,79%
EURUSD
USD1,2186-
CAD1,56491,2842
GBP*0,91201,3359
CHF1,08040,8864
AUD*1,61080,7565
JPY126,06103,44
SEK10,13108,3132
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d177,66
Öl Sorte Brent in USD/Fass50,82
Gold in USD/Feinunze1.902,44
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-5,32%3.745,15
S&P 500+5,61%3.230,78
NIKKEI+9,02%23.656,62

DAX mit Trend (SD +-0,7)

DAX mit Trend (SD +-0,7)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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