Frühindikatoren 22.01.2021

Publizierdatum: 22. Januar 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
31.17613.5313.85313.9073.0243.6181.88329.51028.685
-0,04%+0,55%+0,03%-0,11%-0,08%-0,16%-0,44%-1,40%-0,25%
  • Guten Morgen liebe Sorgen - Japans Verbraucherpreise geben deutlich nach - Sorge vor Deflation
  • Google droht Australien wegen Mediengesetzes mit Abschalten der Suchfunktion
  • Biden will Abrüstungsvertrag mit Russland um fünf Jahre verlängern
  • Frankreich macht PCR-Tests für alle Einreisenden obligatorisch

Guten Morgen...Die Aktien steigen gerade nicht mehr wie die Leuchtraketen. Die Börsen tendierten uneinheitlich. Allerdings hat IBM (nachbörslich -7%) nach US-Börsenschluss deutliche Geschäftseinbussen bekannt gegeben. Der Nettogewinn fiel um gleich 66%. Techtitel waren durch ein gutes Intel-Ergebnis zur Börsensitzung aber noch gefragt, während Standartwerte etwas schwächer tendierten. Intel (+6,5%) übertraf im letzten Quartal die Umsatzerwartungen deutlich. United Airlines (-5,7%) hat dieses Jahr zu einem Jahr des Übergangs erklärt und wird laut dem CEO erst 2023 wieder so profitabel sein wie vor der Krise. Der Aluminiumproduzent Alcoa brach nach den Quartalszahlen um mehr als 12% ein. Die Bank of America bemängelte, dass Alcoa mit höheren Kosten rechne und zugleich Barmittel für Pensionsverpflichtungen aufwenden müsse. China hat 2020 mehr als doppelt so viele neue Anlagen für Wind- und Solarenergie gebaut als 2019. Allerdings stammen noch immer nur 23% des Energiemixes aus erneuerbaren Quellen. Dagegen sind laut Studien (GEM und CREA) in China Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 250 Gigawatt (!) in der Planungs- oder Bauphase. Wir reden von über 100 neuen Kraftwerken. Klimawandel? Irgendwie. Diese Zahlen befinden sich für Europäer an der Grenze der Denkkraft. In Japan fiel die Teuerungsrate im Dezember um 1% zum Vorjahr. Damit steigen auch die Erwartungen an die japanische Notenbank, noch aggressiver gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie vorzugehen. Google droht Australien mit der Abschaltung seiner Suchmaschine, sollte der Internet-Gigant zu Zahlungen an Medienunternehmen für Verbreitung von deren Inhalten verpflichtet werden. Australien plant eine neue Medien-Richtlinien, nach denen IT-Riesen wie Alphabet oder Facebook lokalen Medienfirmen Geld zahlen müssen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,543%-0,505%-0,42%-0,18%
GBP0,038%0,085%0,28%0,54%
USD0,218%0,315%0,51%1,09%
JPY-0,073%0,035%-0,06%0,04%
CHF-0,764%-0,611%-0,54%-0,23%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,49%-0,58%-0,69%
UK0,33%0,20%-0,09%
USA1,11%0,91%0,13%
Japan0,04%0,02%-0,13%
Schweiz-0,43%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,2169-
CAD1,54241,2668
GBP*0,88781,3705
CHF1,07700,8850
AUD*1,57140,7745
JPY126,08103,58
SEK10,07188,2748
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,80
Öl Sorte Brent in USD/Fass55,48
Gold in USD/Feinunze1.863,25
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+1,84%3552,64
S&P 500+2,95%3756,07
NIKKEI+4,59%27444,17

Intel in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Intel in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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