Frühindikatoren 22.03.2022

Publizierdatum: 22. März 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.55313.8384.46114.3273.3513.8822.12721.65727.224
-0,58%-0,4%-0,04%-0,6%-0,32%-0,53%+0,62%+2,05%+1,48%
  • Powell - Fed muss nötigenfalls stärker gegen Inflationsschub vorgehen
  • Megadeal - FT - Lagerhaus-Konzern Prologis erwägt Kauf von Mileway für 21 Mrd Euro
  • WHO - Kein Land hat 2021 WHO-Grenzwerte für Luftverschmutzung eingehalten
  • Japans Regierung veröffentlicht erstmals Stromversorgungswarnung

Guten Morgen...Wer ein Warum hat, dem ist kein Wie zu schwer. Das bekannte Nietzsche-Zitat dechiffriert die Gefühlswelt der US-Notenbank. Die Inflation als Pandemie- und Kriegsfolge beschreibt das Warum, die Gegenmaßnahme das Wie, das Waffenarsenal der Geldpolitik. Verdauen müssen Investoren Äußerungen vom Chef der US-Notenbank, Powell, der betonte, im Kampf gegen die hochschießende Inflation zügig gegensteuern zu wollen. Bei Bedarf könnte die Fed sogar zu aggressiveren Zinserhöhungen als üblich greifen, sagte er. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist seit 7.März von 1,66% auf aktuell 2,33% angestiegen. Die deutschen Hersteller haben ihre Preise im Februar im höchsten Tempo seit 1949 angehoben. Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stiegen um 25,9% (kein Tippfehler) im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nicht nur Energieprodukte, sondern auch viele andere Güter kosteten mehr als noch vor einem Jahr - von Kaffee bis hin zu Butter. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die Verbraucher auf anhaltend hohe Preissteigerungen einstellen müssen. Infineon befürchtet wegen des Krieges eine neuerliche Knappheit bei Halbleitern. Grund sei, dass das für die Chipproduktion nötige Edelgas Neon ausgehen könnte. Die Ukraine ist ein wichtiger Lieferant des Edelgases. Unmittelbar vor Wiederaufnahme des Handels für 10-jährige russische Anleihen stieg deren Rendite im vorbörslichen Geschäft auf ein Rekordhoch von 19,74%, bevor sie sich bis zum Ende des Haupthandels bei 14,1% einpendelte. Der Ukraine-Konflikt trieb erneut den Ölpreis (+6%) an. Die EU überlegt, sich dem Embargo der USA für russische Öllieferungen anzuschließen. BlackRock hat Hong Kong Aktien als extrem attraktiv bezeichnet (Alibaba +8%, Baidu +2,6%). Alibaba will Aktien im Rekordvolumen über USD 25 Mrd. zurückkaufen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,494%-0,203%0,82%1,10%
GBP0,988%0,000%2,12%1,95%
USD0,958%1,868%2,41%2,40%
JPY-0,008%0,000%0,14%0,30%
CHF0,000%0,000%0,39%0,80%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,47%-0,18%-0,27%
UK1,64%0,972%1,33%
USA2,33%1,512%2,18%
Japan0,22%0,07%-0,02%
Schweiz0,44%-0,135%-0,31%
EURUSD
USD1,0979-
CAD1,38301,2595
GBP*0,83631,3127
CHF1,02860,9368
AUD*1,48630,7387
JPY132,22120,40
SEK10,45979,5271
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d160,30
Öl Sorte Brent in USD/Fass118,55
Gold in USD/Feinunze1.935,25
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-9,69%4298,41
S&P 500-3,09%4766,18
NIKKEI-6,41%28791,71

Alibaba in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Alibaba in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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