Frühindikatoren 22.05.2020

Publizierdatum: 22. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.4749.2852.94911.0662.1002.9051.70623.16020.403
-0,41%-0,97%-0,78%-1,41%-2,15%-1,27%-0,85%-4,61%-0,73%
  • Wirtschaftsweise gegen Autoprämie - Historischer Einbruch erwartet
  • WHO meldet so viele Neuinfektionen wie noch nie an einem Tag
  • Republikaner warnen China vor hartem Durchgreifen in Hongkong
  • Trump will trotz Pandemie große Wahlkampf-Veranstaltungen abhalten

Guten Morgen...Die Beziehungen zwischen den USA und China befinden sich im Sinkflug - und es ist unklar, ob sich da unten eine Landebahn befindet. Die Anleger verunsichern? Der Virus sowie die Regierungen in China und den USA wissen wie das geht. Die Aktienmärkte haben wegen neuer Spannungen zwischen den USA und China und WHO-Daten deutlich nachgegeben. Die chinesische Regierung will angesichts der neuen Gegebenheiten und Erfordernisse eine neue Gesetzgebung und deren Durchsetzung in Hongkong einführen. Details sollen am Freitag mitgeteilt werden. Trump sagte: Noch wisse zwar niemand, was genau China plane. Im Zweifel würden die USA aber sehr deutlich reagieren. Ein Vertreter der chinesischen Regierung sagte, die Volksrepublik werde nicht vor einer Eskalation der Spannungen mit den USA zurückschrecken. Trump hat dem chinesischen Premierminister Xi Jinping vorgeworfen, dass dieser persönlich hinter Attacken von Desinformation und Propaganda in den USA und Europa stehe. Trumps Angriff richtet sich gegen Chinas Verhalten, mit sauberer Weste aus der Corona-Krise zu kommen, samt entsprechenden Aussagen zur Pandemie. Analysten sprachen von einer dramatischen Zuspitzung der Spannungen. Zudem berichtete die Weltgesundheitsorganisation von mehr als 100.000 (!) Neuinfektionen binnen 24 Stunden - so viele wie noch nie an einem Tag. Allein zwei Drittel der neuen Fälle traten in vier Ländern auf. Das macht die Anleger sichtlich nervös. Am Ölmarkt hofften Investoren auf eine Nachfragebelebung. Die Preise erklommen zeitweilig den höchsten Stand seit März. Zuletzt waren die US-Lagerbestände wieder gesunken. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA stieg auf 2,44 Millionen, damit aber nicht mehr ganz so stark wie zuvor. Immerhin. Das Analysehauses RBC äußerte sich positiv zu dem Rüstungskonzern Raytheon (+4%) und zu Boeing (+4,3%).

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,282%-0,078%-0,31%-0,13%
GBP0,265%0,604%0,30%0,39%
USD0,360%0,685%0,34%0,62%
JPY-0,029%0,123%-0,08%0,01%
CHF-0,641%-0,464%-0,63%-0,39%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,49%-0,19%-0,69%
UK0,18%0,83%-0,05%
USA0,65%1,91%0,17%
Japan0,00%-0,02%-0,18%
Schweiz-0,50%-0,47%-0,68%
EURUSD
USD1,0930-
CAD1,53011,3998
GBP*0,89501,2212
CHF1,06180,9713
AUD*1,67060,6542
JPY117,41107,42
SEK10,54249,6423
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,15
Öl Sorte Brent in USD/Fass34,60
Gold in USD/Feinunze1.725,28
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-22,43%3.745,15
S&P 500-6,38%3.230,78
NIKKEI-10,51%23.656,62

US-Rüstungskonzern Raytheon in USD mit Trend (SD +-0,6)

US-Rüstungskonzern Raytheon in USD mit Trend (SD +-0,6)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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