Frühindikatoren 22.09.2020

Publizierdatum: 22. September 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.14810.7793.28112.5422.1253.1611.63323.80423.360
-1,84%-0,13%-1,16%-4,37%-3,67%-3,74%-3,33%-0,61%+0,18%
  • Alle - Fed will für Konjunkturerholung alle Instrumente nutzen
  • Börsen mit markanten Kursverlusten
  • USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran
  • US-Haushaltsbehörde - Verschuldung dürfte bis 2050 drastisch steigen

Guten Morgen. Crash, Boom, Bang. Die Furcht vor neuen Beschränkungen wegen steigender Coronavirus-Infektionen hat Europas Börsen auf Talfahrt geschickt. Der Dax verlor 4,4%. Die Erholung der Techwerte im späten US-Handel hat den Ausverkauf an den New Yorker Börsen gebremst. In den USA geht der Markt nicht von einem neuen breit angelegten Lockdown aus. Die drohenden Einschränkungen in Europa ließen die Volatilitätsindizes VDax und VStoxx, die die Nervosität der Anleger messen, rund 30% (!) ansteigen. Selbst bei einer zeitlichen Begrenzung nationaler Lockdowns auf nur zwei Wochen, wäre der Einfluss auf die Wirtschaft signifikant, prognostizierten Analysten. Vor diesem Hintergrund flogen vor allem Touristikwerte aus den Depots (europäische Tourismusbranche -5%, British-Airways-Mutter IAG zeitweise -15%). Spekulationen auf einen Nachfrage-Rückgang wegen der Pandemie setzten auch dem Ölpreis zu. Die Fed will laut ihrem Chef Powell zur Überwindung der Corona-Krise alles in ihrer Macht Stehende in die Waagschale werfen. Die Zentralbank hatte in Aussicht gestellt, die Zinsen so lange nahe bei null zu halten, bis die Inflation auf dem Weg sei, für einige Zeit das Ziel von 2% Teuerung moderat zu übertreffen. Die US-Staatsverschuldung dürfte sich laut der Haushaltsbehörde CBO in den nächsten 30 Jahren drastisch erhöhen. Sie werde im Jahr 2050 bei etwa 195% der Wirtschaftsleistung des Landes liegen. Im laufenden Jahr sollen die Schulden auf 98% steigen, nach 79% im Jahr 2019. Für den aktuell drastischen Anstieg sind die deutlich gestiegenen Staatsausgaben zur Pandemie-Bekämpfung verantwortlich. Auf lange Sicht würden höhere Ausgaben u.a. für Krankenbehandlung und sozialer Absicherung die Staatsverschuldung steigen lassen. Boris Johnson will seine Landsleute angesichts steigender Infektionszahlen zum Verbleib im Home-Office auffordern.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,508%-0,433%-0,45%-0,24%
GBP0,057%0,143%0,13%0,33%
USD0,223%0,379%0,31%0,65%
JPY-0,098%0,089%-0,06%0,02%
CHF-0,757%-0,573%-0,60%-0,36%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,52%-0,19%-0,72%
UK0,16%0,83%-0,12%
USA0,67%1,91%0,14%
Japan0,02%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,51%-0,47%-0,77%
EURUSD
USD1,1758-
CAD1,56561,3315
GBP*0,91811,2807
CHF1,07610,9147
AUD*1,62990,7214
JPY122,93104,53
SEK10,41958,8602
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,65
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,30
Gold in USD/Feinunze1.910,04
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-15,60%3.745,15
S&P 500-3,18%3.230,78
NIKKEI-2,14%23.656,62

British-Airways-Mutter IAG in GBp

British-Airways-Mutter IAG in GBp

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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