Frühindikatoren 22.09.2022

Publizierdatum: 22. September 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.18411.2203.79012.7672.8713.4922.08318.11927.175
-1,70%-1,79%-1,71%+0,76%+0,01%+0,71%+0,62%-1,77%-0,51%
  • Schnabel (EZB) - Rezession in Deutschland könnte unvermeidlich sein
  • Credit Suisse erwägt Aufspaltung der Investmentbank
  • Französische Aufsicht gibt Entwarnung nach Brand an Uran-Anlage
  • Ukraine - Experten schließen weitere Eskalation nach Teilmobilmachung in Russland nicht aus

Guten Morgen... She's got a smile that it seems to me. Her hair reminds me of a warm safe place and I pray for the thunder and the rain to quietly pass me by. She's got eyes of the bluest skies. I'd hate to look into those eyes and see an ounce of pain. Guns n’ Roses. Sweet Love of Mine. Jerome Powell hat kein Lächeln mehr für die Anleger übrig. Es gibt kaum mehr Plätze, wo man sich vor dem Sturm verstecken kann. Die US-Zentralbank erhöhte den Leitzins in einem Schritt so groß wie der Riese von den Grimm Brüdern in: Der Riese und das Schneiderlein, um 75 Basispunkte. Schlimmer: Die Notenbank stellte weitere deutliche Zinsschritte in Aussicht und ist augenscheinlich dazu bereit, eine Rezession in Kauf zu nehmen, wenn dies zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten nötig ist. Powell machte nochmals deutlich, dass die Leitzinsen so lange angehoben werden, bis sie eine Rückkehr zu einer Inflationsrate von 2% garantieren. Ende kommenden Jahres soll der Leitzins laut den Projektionen der Währungshüter bei 4,6% landen. Die britische und schweizer Zentralbank werden ihre Leitzinsen voraussichtlich auch kräftig anheben. Dabei machte die drohende weitere Eskalation des Ukraine-Krieges Aktienanleger auch nicht froh, hat aber den Dollar (20-Jahreshoch) beflügelt. Nach der Ankündigung einer Teilmobilisierung Russlands im Ukraine-Krieg waren lang laufende Staatsanleihen ebenso begehrt wie die Anti-Krisen-Währung Gold. Aktien von Firmen die Kriegsgüter herstellen waren stark nachgefragt. Im Zuge des Dollar-Anstieges und der Zinserhöhung gerieten auch die Preise an den Energiemärkten ins Rutschen. Der europäische Gaspreis notierte 7% schwächer. Angesichts der Volatilität hat man das Gefühl, man hätte Bitcoin-Händler eine hohe Dosis Steroide gespritzt und sie in den Gashandel versetzt. Die Anleger haben spürbar Angst vor einer Rezession.





Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR1,118%2,416%2,70%2,69%
GBP2,882%0,000%4,21%3,73%
USD3,604%4,682%3,88%3,58%
JPY-0,020%0,000%0,25%0,52%
CHF0,000%0,000%2,03%2,20%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,88%-0,18%1,75%
UK3,32%0,972%3,46%
USA3,55%1,512%4,13%
Japan0,24%0,07%-0,06%
Schweiz1,30%-0,135%1,10%
EURUSD
USD0,9833-
CAD1,32751,3499
GBP*0,87411,1249
CHF0,94990,9657
AUD*1,48880,6603
JPY142,54144,93
SEK10,902511,0929
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d141,20
Öl Sorte Brent in USD/Fass90,31
Gold in USD/Feinunze1.661,52
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-18,76%4298,41
S&P 500-8,07%4766,18
NIKKEI-13,34%28791,71

Europäischer Gaspreis in Euro je Megawatt-Stunde

Europäischer Gaspreis in Euro je Megawatt-Stunde

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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