Frühindikatoren 22.12.2020

Publizierdatum: 22. Dezember 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.21612.7433.69513.2462.6573.4491.79926.03526.436
+0,12%-0,1%-0,39%-2,82%-2,09%-2,74%-1,75%-1,03%-1,04%
  • US-Parlament beschliesst grosses Corona-Konjunkturpaket
  • Virus lässt nicht nach - RKI - Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf Rekordwert
  • USA untersuchen mögliche Verstösse von VW gegen Patente
  • Insider - Apple peilt Auto für 2024 an mit brandneuer Batterie-Art

Guten Morgen. Manchmal schließ ich alle Türen nach mir zu. Manchmal scheint die Uhr des Lebens stillzustehn. Manchmal sitzt man nur still auf einer Bank. Karat. Manchmal scheint die Uhr an der Börse stillzustehen. Der Wiener ATX ist gestern kurzzeitig um 4,7% eingebrochen. Der DAX verlor 2,8%. Härter die Glocken nie klingen: Eine noch ansteckendere Variante macht noch härtere und noch längere Lockdowns deutlich wahrscheinlicher, meinten einige Analysten. Oh je. Die Abriegelung Großbritanniens aus Furcht vor einer Coronavirus-Mutation zwingt die Anleger in die Knie. Die Verluste an der Wall Street waren moderat, in Europa hoch und in Asien heute irgendwo dazwischen (MSCI Asien ex Japan -2,4%). Vor allem Reisewerte gerieten unter die Flügel. Weltweit stellten die Länder Flugverbindungen von und nach Großbritannien ein, Grenzen wurden geschlossen. Zum Dollar war der Rückgang des Pfundes zeitweise so stark wie seit Mitte März nicht mehr. Viele Anleger suchten ihr Heil zunächst in als sicher geltenden Staatsanleihen. Auch am Rohstoffmarkt sorgte die Virus-Mutation für Aufsehen (Brent -4%). Shell (-5,3%) kündigte an, im vierten Quartal Öl- und Gasvorkommen im Volumen von 3,5 bis 4,5 Milliarden Dollar abzuschreiben. Schade eigentlich. Mit 1.322 Firmen feierten heuer weltweit um 15% mehr Unternehmen ihr Börsendebüt als 2019. Auch das Emissionsvolumen stieg um gleich 26% auf 263 Mrd. Dollar. Vor allem in China und den USA gab es starke Zuwächse. Die US-Parlamente verabschiedeten die staatlichen Finanzhilfen zusammen mit dem neuen Haushalt in Höhe von 1,4 Billionen! Das 5.593 Seiten lange Gesetz ist die zweitgrößte staatliche Finanzspritze nach den im März verabschiedeten Hilfen von 2,3 Billionen Dollar. Die USA sind von der Pandemie am stärksten betroffen mit mehr als 17,784 Millionen Infektionen und über 317.000 Todesfällen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,532%-0,492%-0,47%-0,28%
GBP0,034%0,083%0,20%0,41%
USD0,245%0,333%0,42%0,91%
JPY-0,097%0,054%-0,07%0,01%
CHF-0,786%-0,621%-0,57%-0,29%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,58%-0,19%-0,72%
UK0,20%0,83%-0,11%
USA0,92%1,91%0,12%
Japan0,01%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,48%-0,47%-0,79%
EURUSD
USD1,2223-
CAD1,57411,2877
GBP*0,91161,3408
CHF1,08380,8866
AUD*1,61530,7565
JPY126,41103,42
SEK10,10008,2607
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d177,86
Öl Sorte Brent in USD/Fass49,84
Gold in USD/Feinunze1.878,11
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-7,91%3.745,15
S&P 500+4,89%3.230,78
NIKKEI+7,70%23.656,62

ATX mit Trend (SD +-0,8)

ATX mit Trend (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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