Frühindikatoren 23.04.2021

Publizierdatum: 23. April 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.81613.8184.13515.3213.1844.0151.94529.00628.951
-0,94%-0,94%-0,92%+0,82%+1,01%+0,97%+0,55%+0,87%-0,81%
  • Großbritannien stellt EU-Regeln für Banken auf den Prüfstand
  • Biden will Kapitalerträge deutlich höher besteuern - Börsen unter Druck
  • Audi stoppt Produktion wegen Chipmangel
  • Lagarde - Geldpolitik wird vorerst uneingeschränkt fortgesetzt

Guten Morgen...Der Markt versucht, die Aussagen der Politiker zwischen den Zeilen zu lesen, zwischen den Wörtern, bald wohl schon zwischen den Buchstaben. Biden will Insidern zufolge für Investitionen in Bereiche wie Bildung und Kinderversorgung die Steuern für Wohlhabende deutlich erhöhen. Im Rahmen des American Families Plan soll die Kapitalertragsteuer für Bürger mit einem Jahreseinkommen von mehr als eine Million Dollar auf 39,6% fast verdoppelt werden, Volumen: etwa eine Billion Dollar. Da die Demokraten im Senat nur über die kleinstmögliche Mehrheit verfügen, zeigten sich Analysten skeptisch, ob die Pläne in dieser Form Gesetz werden. Dennoch tendierten die Börsen schwächer. Biden kündigte zudem an, schon bis 2030 die US-Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 2005 mindestens halbieren (!) zu wollen. Solaraktien waren gegen den Trend gefragt. Manchmal sieht der Fortschritt im Umweltschutz aus wie eine Schnecke. Und manchmal wie ein Politiker. Die Besteuerung von Kapitalerträgen dürfte auch in Deutschland im Wahlkampf eine Rolle spielen. So war eigentlich eine Abschaffung der Abgeltungssteuer im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart worden. Auch die Grünen fordern eine Abschaffung der Abgeltungssteuer. Damit wären Kapitaleinkünfte wieder der Einkommensteuer unterworfen. Diese war 2009 in Höhe von pauschal 25% auf Zinsen, Dividenden und Gewinnen bei Wertpapierverkäufen eingeführt worden. Intel ist dank der starken Nachfrage von Rechenzentren und Computerherstellern besser in das Jahr gestartet als erwartet. Chipengpässe setzen rund um den Globus immer mehr Industriezweigen zu. Der neue CEO erwägt, Halbleiter für die besonders betroffene Autobranche zu produzieren. Intel gehört zu den wenigen Chipfirmen, die Halbleiter entwickeln wie auch produzieren. Aktuell werden mehr als zwei Drittel aller modernen Chips in Asien gefertigt.





Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,539%-0,476%-0,30%0,06%
GBP0,088%0,159%0,63%0,97%
USD0,176%0,281%0,87%1,52%
JPY-0,070%0,051%-0,02%0,10%
CHF-0,746%-0,592%-0,40%-0,01%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,26%-0,58%-0,70%
UK0,74%0,20%0,04%
USA1,56%0,91%0,15%
Japan0,07%0,02%-0,13%
Schweiz-0,19%-0,449%-0,72%
EURUSD
USD1,2027-
CAD1,50071,2477
GBP*0,86741,3862
CHF1,10250,9166
AUD*1,55470,7735
JPY129,75107,89
SEK10,12708,4205
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,94
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,80
Gold in USD/Feinunze1.783,39
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+13,01%3552,64
S&P 500+11,79%3756,07
NIKKEI+2,57%27444,17

Intel in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Intel in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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