Frühindikatoren 23.07.2021

Publizierdatum: 23. Juli 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.82314.6854.36715.5153.4154.0591.95927.40527.548
+0,07%+0,36%+0,20%+0,60%+0,31%+0,80%-0,57%-1,15%+0,58%
  • US-Aktienmarkt tritt auf der Stelle, Asien mit Abschlägen
  • EZB akzeptiert vorübergehend mehr als 2 Prozent Inflation
  • Quartalssaison lässt Anlegerherzen höher schlagen
  • US-Arbeitsmarktdaten enttäuschen und drücken auf die Stimmung

Guten Morgen... Das Motto der EZB lautet einmal mehr klotzen statt kleckern. Die Geldschleusen bleiben weiter geöffnet. Ein Ende des Zinstiefs im Euroraum ist nach wie vor nicht in Sicht. Der europäische Leitzins verbleibt auf dem Rekordtief von null Prozent und auf diesem Niveau verweilt er nun schon seit März 2016. Außerdem müssen Geschäftsbanken weiterhin einen Strafzins von 0,5 Prozent zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Das zu Beginn der Corona-Pandemie aufgelegte und besonders flexible Notkaufprogramm für Staatsanleihen sowie Wertpapiere von Unternehmen mit einem Volumen von EUR 1,85 Billionen führt die Notenbank bis mindestens Ende März 2022 fort. Diese Anleihenkäufe durch die EZB führen dazu, dass Unternehmen und Staaten keine hohen Zinsen bieten müssen, da die Notenbank im Fall der Fälle als Abnehmer auf der Bildfläche erscheint. Diese Ausgangssituation dürfte dem Aktienmarkt grundsätzlich weiter in die Karten spielen, da vom europäischen Anleihenmarkt auf Sicht nicht allzu viel Rendite zu erwarten ist. Die Bewertung von Aktien und Anleihen ist im Grunde auch immer in Relation zu sehen. Bei einer steigenden Inflation bieten Anleihen kaum eine Möglichkeit der Geldentwertung vorzubeugen. Zudem läuft die Quartalssaison wie am Schnürchen. Der US-Chemiekonzern Dow wies für das vergangene Quartal einen Gewinn von USD 1,9 Milliarden aus und verdiente damit mehr als zum Jahresauftakt. Gute Nachrichten für die Anleger gab es auch von AT&T und Biogen, beide hoben ihre Prognosen für das Jahr an. Doch die Anleger suchten gestern das Haar in der Suppe und das war schnell gefunden: Die Corona-Erholung des US-Arbeitsmarkts hat gestern überraschend einen Dämpfer erhalten. In der vergangenen Woche stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht - diese hatten einen Rückgang erwartet.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,549%-0,485%-0,35%-0,06%
GBP0,074%0,188%0,66%0,83%
USD0,125%0,244%0,79%1,26%
JPY-0,077%0,043%-0,04%0,03%
CHF-0,753%-0,598%-0,45%-0,10%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,42%-0,58%-0,72%
UK0,58%0,20%0,08%
USA1,28%0,91%0,20%
Japan0,02%0,02%-0,12%
Schweiz-0,37%-0,449%-0,77%
EURUSD
USD1,1769-
CAD1,47851,2564
GBP*0,85501,3761
CHF1,08270,9198
AUD*1,59630,7373
JPY129,77110,26
SEK10,21918,6821
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,94
Öl Sorte Brent in USD/Fass73,44
Gold in USD/Feinunze1.803,95
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+14,25%3552,64
S&P 500+20,65%3756,07
NIKKEI-2,41%27444,17

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Alexander Adrian (Tel. +43-662-8684-2691) e-mail: alexander.adrian@schoellerbank.at

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