Frühindikatoren 24.03.2022

Publizierdatum: 24. März 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.35913.9234.45614.2843.3303.8692.13522.10028.110
-1,29%-1,32%-1,23%-1,31%-2,23%-1,45%-0,16%-0,25%+0,25%
  • Russisches Gas muss nun in Rubel bezahlt werden - Wirtschaftskrieg eskaliert weiter
  • Europäische und US-Aktienmärkte gestern im Sinkflug - Nikkei kämft sich ins Plus
  • Erste US-Außenministerin Madeleine Albright gestorben
  • Deutschland: Erstmals über 300.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

Guten Morgen... Solange die Menschen nicht alle ihre Mitmenschen als Brüder und das Leben nicht als das heiligste aller Güter betrachten, werden sie immer um des persönlichen Vorteils willen das Leben anderer zerstören - Lew Nikolajewitsch Tolstoi. Nachdem der DAX in Folge der Ukraine-Krise zwischenzeitlich über 20% Kursverlust hinnehmen musste, erfolgte in den vergangenen Tagen eine rasante Erholung. Gestern legte das deutsche Börsenbarometer jedoch den Rückwärtsgang ein. Bis zu den einstigen Höchstkursen bei 16.271 Zählern fehlen dem DAX nun ca. 2.000 Punkte. Wie schnell der Index diese Kursverluste wettmachen wird, steht in den Sternen. Die Erholung nach der Corona-Pandemie ist nach wie vor sehr fragil: Der Ukrainekrieg bremst die Wirtschaft laut Ifo-Institut 2022 deutlich aus und treibt zugleich die Inflation nach oben. Wir erwarten in diesem Jahr nur noch zwischen 2,2 und 3,1 Prozent Wachstum, sagte Ifo-Chef Wollmershäuser zur neuen Prognose. Bisher hatte das Ifo-Institut noch mit einem Anstieg des BIPs von 3,7 Prozent gerechnet. Die russische Attacke dämpft die Konjunktur über deutlich gestiegene Rohstoffpreise, die Sanktionen, zunehmende Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit. Die Inflation dürfte so schneller steigen als gedacht. Das Ifo-Institut rechnet mit 5,1 bis 6,1 Prozent für 2022 statt der im Dezember noch erwarteten 3,3 Prozent. Damit leider nicht genug mit den schlechten Nachrichten: Für Gaslieferungen aus Russland müssen Kunden in EU-Staaten künftig in Rubel bezahlen. Der russische Präsident Putin wies gestern die Regierung an, keine Zahlungen in Dollar oder Euro mehr zu akzeptieren. Eine Zahlung für russische Waren in Devisen habe ihren Sinn verloren. Der Rubel legte daraufhin zum Dollar um 6,7 Prozent zu. Die Gas-Lieferungen würden aber weiter in vollem Umfang gewährleistet.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,493%-0,165%0,80%1,08%
GBP1,003%0,000%2,12%1,94%
USD0,966%2,011%2,42%2,40%
JPY-0,007%0,000%0,15%0,32%
CHF0,000%0,000%0,43%0,84%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,45%-0,18%-0,26%
UK1,64%0,972%1,35%
USA2,35%1,512%2,14%
Japan0,23%0,07%-0,03%
Schweiz0,49%-0,135%-0,24%
EURUSD
USD1,0978-
CAD1,38071,2576
GBP*0,83221,3190
CHF1,02360,9321
AUD*1,46760,7480
JPY133,37121,47
SEK10,38659,4590
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,80
Öl Sorte Brent in USD/Fass122,07
Gold in USD/Feinunze1.941,78
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-9,99%4298,41
S&P 500-3,19%4766,18
NIKKEI-4,20%28791,71

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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