Frühindikatoren 24.06.2020

Publizierdatum: 24. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.15610.1313.13112.5242.3103.2991.78824.92122.567
+0,50%+0,74%+0,43%+2,13%+1,33%+1,76%+1,22%+0,06%+0,08%
  • Putin schlägt Steuererhöhung für wohlhabendere Russen vor
  • US-Währungshüterin - Fed will Brücke zur Konjunkturerholung bauen
  • Nordkorea stoppt vorerst geplante Militäraktionen gegen Südkorea
  • USA wollen Huawei mit Finanzhilfen aus Brasiliens 5G-Netz drängen

Guten Morgen... In der Kritik der ästhetischen Urteilskraft unterscheidet Immanuel Kant das Erhabene vom Schönen. Neben Bewunderung tritt Furcht, indem das Gemüt von dem Gegenstande nach Kant nicht bloß angezogen, sondern immer wieder auch abgestoßen wird. Das Gemüt wird vom Bullenmarkt angezogen, die Bewertung und die Virus-Entwicklung wirken dagegen abstoßend. Klar, so hat er das ganz bestimmt gemeint. Die Aktienmärkte befinden sich weiter im Rallye-Modus. Der Nasdaq-Index ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Rückenwind erhielt der Markt vom überraschend starken Anstieg der Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager Deutschlands und der Euro-Zone. Sie blieben allerdings unterhalb der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert. Die Börsen klettern eine Mauer der Corona-Sorgen hinauf. Die Anleger lassen sich auch von einem Rekordanstieg der Virus-Fallzahlen nicht aus der Ruhe bringen. Mehrere US-Bundesstaaten meldeten eine Zunahme der Infektionen um bis 50% und die Zahl der Todesopfer in Lateinamerika überschritt die Marke von 100.000. Die Märkte gehen davon aus, dass die Messlatte, um die Wirtschaft erneut zu schließen, sehr hoch liegt, so dass derzeit die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit nicht allzu groß sein werden. Eine positive Überraschung in den jüngsten Daten war die Belastbarkeit der Aktivitätsdaten im aufstrebenden Asien, obwohl sich die Weltwirtschaft stark verlangsamte und die globale Nachfrage unter dem Niveau vor der Pandemie zurückbleibt. Großbritannien und die EU liegen Insidern zufolge hinter dem Zeitplan bei den Gesprächen, die britischen Banken ab 2021 den Zugang zum EU-Markt für Finanzdienstleistungen erhalten sollen. Gold markierte den höchsten Stand seit knapp acht Jahren. Die Flut billigen Notenbankgeldes und die billionenschweren Hilfsprogramme der Regierungen schürten die Nachfrage nach dem Edelmetall.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,409%-0,188%-0,35%-0,15%
GBP0,172%0,476%0,25%0,39%
USD0,297%0,565%0,35%0,68%
JPY-0,046%0,109%-0,05%0,04%
CHF-0,660%-0,463%-0,50%-0,27%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,41%-0,19%-0,67%
UK0,21%0,83%-0,06%
USA0,72%1,91%0,19%
Japan0,01%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,37%-0,47%-0,63%
EURUSD
USD1,1317-
CAD1,53321,3547
GBP*0,90401,2518
CHF1,06850,9439
AUD*1,62960,6944
JPY120,61106,56
SEK10,48729,2646
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,61
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,56
Gold in USD/Feinunze1.768,04
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-11,91%3.745,15
S&P 500-4,00%3.230,78
NIKKEI-3,64%23.656,62

Technologie-Index Nasdaq in US-Dollar mit Trend (SD +-1,7)

Technologie-Index Nasdaq in US-Dollar mit Trend (SD +-1,7)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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