Frühindikatoren 24.07.2020

Publizierdatum: 24. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.65210.7063.23613.1032.2973.3721.75224.80222.752
-1,31%-2,29%-1,23%-0,01%-1,18%+0,03%+0,10%-1,83%-0,58%
  • Mexiko meldet Rekordzahl an Neuinfektionen
  • US-Außenminister Pompeo fordert schärferes Vorgehen gegen China
  • US-Notenbank erweitert Kreditprogramm im Kampf gegen Corona-Krise
  • Schwache Technologieaktien drücken Börsen

Guten Morgen... Menschen vergessen vielleicht, wo sie die Friedenspfeife vergraben haben. Aber sie vergessen nicht, wo das Beil liegt. Mark Twain. Das Zeitalter der Angst fordert ihren Tribut. Ein überraschender Anstieg der Arbeitslosenzahlen in den USA sowie zunehmende Spannungen zwischen den USA und China haben die Anleger verschreckt. Die Erholung des US-Arbeitsmarktes geriet ins Stocken: erstmals seit fast vier Monaten stieg die Zahl der wöchentlichen Anträge auf staatliche Arbeitslosenhilfe mit 1,416 Millionen Bürgern wieder an. Das FBI hat drei chinesische Staatsbürger wegen Visa-Betrugs festgenommen. Bei allen handele es sich vermutlich um Mitglieder des chinesischen Militärs, die sich als Forscher ausgegeben hätten. Pompeo bezichtigte China erneut unfairer Handelspraktiken, Menschenrechtsverletzungen und Bemühungen, die amerikanische Gesellschaft zu infiltrieren. Chinas Militär sei stärker und bedrohlicher geworden, so der US-Außenminister. US-Dollar schwach. Eine iranische Passagiermaschine soll nach iranischen Angaben im syrischen Luftraum von zwei israelischen Kampfflugzeugen bedroht worden sein. In den Waffenfabriken der Populisten wird daraus Dynamit hergestellt. Nach dem Wirecard Bilanzskandal will Bundesfinanzminister Scholz die Finanzaufsicht stärken und jetzt auch Wirtschaftsprüfer schärfer kontrollieren. Die US-Notenbank Fed will den Zugang zu ihren Kreditprogrammen erweitern. Jetzt können sich nicht mehr nur Finanzinstitute mit frischem Geld eindecken, sondern sogar auch Broker-Dealer. Intel (-1%) hinkt bei der Entwicklung einer neuen Generation von Prozessoren Monate dem eigenen Zeitplan hinterher, hat aber besser als erwartete Zahlen veröffentlicht. Der techlastige Nasdaq Index hat über 2% verloren. Der Index hatte seit 23.März in einer sagenhaften Rallye über 63% (!) zugelegt und neue Allzeithöchststände erreicht.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,453%-0,286%-0,38%-0,21%
GBP0,081%0,313%0,16%0,31%
USD0,245%0,462%0,29%0,55%
JPY-0,048%0,101%-0,06%0,02%
CHF-0,695%-0,529%-0,54%-0,32%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,48%-0,19%-0,68%
UK0,12%0,83%-0,10%
USA0,58%1,91%0,15%
Japan0,02%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,49%-0,47%-0,76%
EURUSD
USD1,1605-
CAD1,55681,3410
GBP*0,91121,2734
CHF1,07280,9243
AUD*1,63810,7083
JPY123,46106,38
SEK10,28018,8575
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,72
Öl Sorte Brent in USD/Fass43,45
Gold in USD/Feinunze1.886,46
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-9,96%3.745,15
S&P 500-3,25%3.230,78
NIKKEI-5,09%23.656,62

Euro vs. US-Dollar

Euro vs. US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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