Frühindikatoren 24.09.2020

Publizierdatum: 24. September 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.76310.6333.23712.6432.1123.1801.65923.28123.066
-1,92%-3,02%-2,37%+0,39%-0,87%+0,51%+1,19%-1,95%-1,20%
  • Kalifornien will ab 2035 nur noch abgasfreie Neuwagen und Lkw erlauben
  • JPMorgan vor Zahlung von einer Milliarde Dollar wegen Marktmanipulation
  • Umfrage - Biden in Arizona knapp vor Trump - Patt in Florida
  • Medienbericht - Israel verschärft Lockdown

Guten Morgen. Die Aktienmärkte hatten sich im Sommer schneller aufgeheizt als das Weltklima. Eine Verlangsamung des Wachstums, das Gezänk um ein neues Konjunkturpaket und die nahende US-Wahl setzen die Börsen jetzt weiter unter Druck. Einige High-Flyer wie Tesla (-10%) kamen stark unter die Räder. Das Stimmungsbarometer für die US-Einkaufsmanager fiel im September. Die Deutsche Bank will jede fünfte Filiale in Deutschland schließen. Die US-Regierung prüft Hilfen für Airlines. Trump antwortete gestern ausweichend auf die Frage, ob er bei einem Sieg von Biden für eine friedliche Amtsübergabe sorgen werde. Wir werden sehen, was passiert, meinte er. Seit Monaten tobt ein Streit über die Briefwahl. Trump hat wiederholt erklärt, bei der Briefwahl nehme die Wahlfälschung zu. Nun äußerte er die Erwartung, dass die Wahl letztlich vor dem Obersten Gericht enden wird. Das sei auch der Grund, warum es so wichtig sei, dass das Gremium wieder mit neun Richtern besetzt sei, ergänzte er. Die Frage einer zügigen Neubesetzung nach dem Tod der bisherigen Richterin Ginsburg hat zu Streit geführt. Trump will den Posten umgehend besetzen, während die Demokraten und auch einige Republikaner fordern, damit bis nach der Wahl zu warten. Aufgrund der Pandemie rechnen einige Experten damit, dass viele Menschen per Briefwahl wählen werden. Allerdings dürften nur etwa 10% der republikanischen, aber wohl die Hälfte der demokratischen Wähler per Briefwahl abstimmen. In der Wahlnacht könnte deshalb Trump zunächst einen riesigen Vorsprung verbuchen (könnte auch nicht), der dann erst in vielen Wochen nach Auszählung der Briefwahlstimmen in ein Kopf-an-Kopf Rennen kippen könnte. Wird der Wahlausgang akzeptiert oder heftig umstritten sein? Missgunst. Angst. Unsicherheit. Der Champagner dürfte am 03. November im Kühlschrank bleiben.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,498%-0,431%-0,43%-0,22%
GBP0,066%0,162%0,18%0,39%
USD0,225%0,372%0,31%0,66%
JPY-0,100%0,056%-0,08%-0,01%
CHF-0,759%-0,588%-0,58%-0,35%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,50%-0,19%-0,71%
UK0,23%0,83%-0,04%
USA0,67%1,91%0,14%
Japan0,01%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,49%-0,47%-0,81%
EURUSD
USD1,1652-
CAD1,56231,3407
GBP*0,91731,2701
CHF1,07650,9236
AUD*1,65560,7038
JPY122,82105,40
SEK10,52239,0291
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,21
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,48
Gold in USD/Feinunze1.850,83
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-15,09%3.745,15
S&P 500-3,61%3.230,78
NIKKEI-3,28%23.656,62

S&P 500 Index in US-Dollar mit Trend (SD +-0,6)

S&P 500 Index in US-Dollar mit Trend (SD +-0,6)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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