Frühindikatoren 24.11.2022

Publizierdatum: 24. November 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.19411.1744.02714.4283.2463.9462.14717.65028.411
+0,28%+0,99%+0,59%+0,04%-0,12%+0,42%+0,10%+0,72%+1,05%
  • Habeck - Brauchen mit USA schnell Einigung zu Spannungen in Handelspolitik
  • Einmaleffekten nach CPI-Übernahme belasten Immofinanz
  • In der Fed zeichnet sich Mehrheit für langsamere Gangart bei Zinsanhebungen ab
  • US-Notenbank-Signale schieben Börsen weiter an - Virus drückt Märkte in China

Guten Morgen... Josef K. wird verhaftet. Er weiß nicht, was man ihm vorwirft und bemüht sich vergeblich herauszubekommen, wessen man ihn anklagt. Josef ist mit seiner Wahrnehmung völlig allein. Er gerät immer weiter in ein albtraumhaftes Labyrinth einer utopischen Bürokratie und wird schließlich zum Tode verurteilt. Seine Außenwelt empfindet die Vorgänge als völlig normal. Angst. Verloren sein. Desorientierung. Die aktenmäßige Erfassung des Menschen. Eisig. Die Körpertemperatur fällt um ein Grad, wenn man Kafkas surrealen Roman: Der Process liest. Die Notenbanken sind in einem albtraumhaften Labyrinth aus hohen Inflationsraten und sich einer gleichzeitig abschwächenden Wirtschaft konfrontiert. Das spielt sich vor dem Hintergrund enorm hoher Verschuldungsgraden in allen volkswirtschaftlichen Sektoren ab. Das wirkt surreal. In der Federal Reserve mehren sich die Signale für ein Umschalten auf eine weniger aggressive Linie bei Zinserhöhungen. Eine deutliche Mehrheit der Währungshüter hält es für wahrscheinlich angebracht, bald Tempo bei den Anhebungen herauszunehmen, wie aus den Protokollen der jüngsten Zinssitzung von Anfang des Monats hervorgeht. Dieses Vorgehen soll der Tatsache Rechnung tragen, dass unsicher ist, mit welcher Zeitverzögerung die Zinserhöhungen greifen und wie stark sie dabei auf Wirtschaft und Inflation einwirken. Die US-Notenbank hatte Anfang November den Leitzins zum vierten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Er liegt aktuell in einer Spanne zwischen 3,75% und 4%. Mittlerweile mehren sich die Anzeichen, dass der hohe Inflationsdruck stärker als gedacht zurückgeht - sowohl bei den Verbraucher- als auch bei den Erzeugerpreisen. Nach Ansicht von Esther George (FED-Mitglied) wird es zunehmend schwieriger, die Inflation einzudämmen, ohne eine Rezession auszulösen. Die Jahresendrallye hat sich weiter fortgesetzt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR1,898%2,854%2,68%2,63%
GBP3,599%0,000%4,03%3,51%
USD4,757%5,639%3,92%3,64%
JPY-0,047%0,000%0,28%0,56%
CHF0,000%0,000%1,47%1,67%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland1,92%-0,18%2,15%
UK3,01%0,972%3,22%
USA3,69%1,512%4,47%
Japan0,25%0,07%-0,02%
Schweiz1,00%-0,135%0,84%
EURUSD
USD1,0434-
CAD1,39221,3340
GBP*0,86251,2094
CHF0,98030,9391
AUD*1,54470,6755
JPY144,93138,87
SEK10,868410,4188
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d141,15
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,93
Gold in USD/Feinunze1.753,53
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-8,20%4298,41
S&P 500-7,95%4766,18
NIKKEI-10,90%28791,71

S&P 500 Index in US-Dollar mit Trend (SD +-0,7)

S&P 500 Index in US-Dollar mit Trend (SD +-0,7)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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