Frühindikatoren 25.03.2022

Publizierdatum: 25. März 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.70814.1924.52014.2743.2553.8632.13821.39828.098
+1,02%+1,93%+1,43%-0,07%-2,25%-0,15%+0,16%-2,50%-0,04%
  • G7 erhöht Druck auf Russland - USA wollen EU mehr Gas liefern
  • Europäische Union wirft Russland Kriegsverbrechen vor
  • EU-Institutionen einigen sich auf schärfere Regeln für Google & Co
  • Bauernverband warnt vor Verdoppelung des Brotpreises

Guten Morgen... Verzweiflung, Weltschmerz. Das alles findet Platz in den Blumen des Bösen. Baudelaire beschreibt die Entfremdung gegenüber dem Dasein. Im 19. Jahrhundert hat man ihn wegen der Verletzung der öffentlichen Moral verurteilt. Heute ist sein Gedichtband angesichts der Ukraine-Krise wieder aktuell. Die Anleger lassen sich derzeit von dem in den Blumen des Bösen so trefflich beschriebenen Weltschmerz nicht anstecken. Die Aussicht auf sprudelnde Gewinne ermuntert Anleger im Gegenteil zum Einstieg bei Agrarkonzernen. Laut dem Bauernverbands-Präsidenten Lucht könnte sich der Preis von Brot verdoppeln. Auf bis zu zehn Euro. Er betonte, er rechne insgesamt mit einem Anstieg der Lebensmittelpreise um durchschnittlich 20% bis 40%. Einige Produkte könnten sogar dauerhaft nicht mehr verfügbar sein. Als Beispiele nannte er Sonnenblumen- und Rapsöl sowie Aprikosenmarmelade: Durch den Ukraine-Krieg wird es diese bald nicht mehr im Supermarkt geben, sagt er. Diese stammen vorwiegend aus der Ukraine. Macron warnt vor einer beispiellosen Lebensmittelkrise. Die Lage werde in zwölf bis 18 Monaten noch schlechter sein, da die Ukraine die Saaten nicht ausbringen könne. Die EU verzichtete auf ein Embargo russischer Energieimporte. Ein Boykott sei laut Scholz für die deutsche Wirtschaft nicht verkraftbar. Nach Fitch und S&P will nun auch Moody's bis Mitte April alle ausstehenden russischen Bewertungen zurückzuziehen. Die EZB würde laut Notenbank-Direktorin Schnabel im Falle eines Konjunktureinbruchs infolge des Ukraine-Kriegs die Pläne zur Beendigung ihrer Anleihenkäufe auf den Prüfstand stellen. Die US-Regierung hat den texanischen Bezirk Galveston wegen des Vorwurfs der Einschränkung des Wahlrechts von nicht weißen Amerikanern verklagt. Der britische Chip-Designer Arm könnte bei einem Börsengang mit bis zu 60 Milliarden Dollar bewertet werden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,483%-0,160%0,88%1,14%
GBP1,007%0,000%2,13%1,96%
USD0,966%2,058%2,44%2,41%
JPY-0,007%0,000%0,16%0,34%
CHF0,000%0,000%0,46%0,88%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland0,53%-0,18%-0,20%
UK1,64%0,972%1,36%
USA2,37%1,512%2,15%
Japan0,24%0,07%-0,03%
Schweiz0,52%-0,135%-0,22%
EURUSD
USD1,1025-
CAD1,38111,2525
GBP*0,83411,3217
CHF1,02260,9276
AUD*1,46480,7526
JPY134,23121,73
SEK10,35139,3866
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,26
Öl Sorte Brent in USD/Fass119,17
Gold in USD/Feinunze1.958,57
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-10,13%4298,41
S&P 500-2,21%4766,18
NIKKEI-4,85%28791,71

MSCI-ETF Global Agriculture Producers auf Agrarwerte in USD

MSCI-ETF Global Agriculture Producers auf Agrarwerte in USD

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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