Frühindikatoren 25.05.2020

Publizierdatum: 25. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.4659.2852.95511.0742.1272.9051.69922.70120.684
-0,04%+0,43%+0,24%+0,07%+1,33%+0,02%-0,41%-1,00%+1,45%
  • Chiles Präsident sieht Gesundheitssystem sehr nah am Limit
  • Europarat warnt vor Anschlägen mit Biowaffen
  • Japan vor weiteren Multi-Milliarden-Hilfen für die Wirtschaft
  • USA drohen China wegen Gesetzesvorstoß in Hongkong mit Sanktionen

Guten Morgen...Die japanische Wirtschaft braucht auf keinen Virustest zu warten: Sie hat sich hochgradig infiziert. Als Erste Hilfe Maßnahme soll nun eine weitere Milliarden-Injektion helfen, die Ausbreitung der Wirtschaftsseuche zu unterbinden. Ein Bericht der japanischen Zeitung Nikkei über einen weiteren Haushalt im Volumen von mehr als 100 Billionen Yen (das sind rund 850 Milliarden Euro) verleiht der Börse in Japan heute Flügel. Dagegen steht Hong Kong weiter unter Verkaufsdruck. Das vorgeschlagene EU-Hilfspaket in Höhe von 500 Milliarden Euro und die Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff hatten dem deutschen Leitindex mit knapp sechs Prozent den größten Wochengewinn seit Anfang April beschert. China will Hong Kong nationale Sicherheitsgesetze auferlegen. Das Vorhaben soll u.a. auch die Möglichkeit beinhalten, chinesische Sicherheitsbehörden in die Sonderverwaltungszone zu verlegen. Bislang kann die Pekinger Führung nicht mit eigenen Polizisten in Hongkong aktiv werden. Kritiker betrachten dies als Wendepunkt für die ehemalige britische Kolonie, die viele Freiheiten einschließlich eines unabhängigen Rechtssystems und des Rechts auf Demonstration genießt. Die USA haben Sorge, dass die Freiheitsrechte in Hong Kong flächendeckend narkotisiert werden und drohen mit Sanktionen. Tausende Einwohner Hongkongs gingen gegen den Gesetzesentwurf auf die Straße. Es kam zu teilweise gewaltsamen Protesten. Ob der Status Hongkongs als internationaler Finanzplatz gefährdet wird, ist unklar. Abwärts ging es für europäische Luxuswerte. Die ehemalige britische Kronkolonie gehört zu den wichtigsten Absatzmärkten von Firmen wie der Gucci-Mutter Kering, LVMH oder Dior. Für Gesprächsstoff sorgte eine mögliche Milliardenfusion auf dem deutschen Immobilienmarkt: der Wohnungskonzern LEG Immobilien verhandelt mit TAG über einen Zusammenschluss.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,279%-0,093%-0,29%-0,14%
GBP0,253%0,595%0,27%0,37%
USD0,369%0,682%0,36%0,64%
JPY-0,030%0,124%-0,08%-0,02%
CHF-0,632%-0,468%-0,62%-0,40%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,49%-0,19%-0,68%
UK0,18%0,83%-0,05%
USA0,66%1,91%0,17%
Japan0,00%-0,02%-0,17%
Schweiz-0,50%-0,47%-0,70%
EURUSD
USD1,0889-
CAD1,52321,3986
GBP*0,89391,2180
CHF1,05870,9720
AUD*1,66580,6537
JPY117,27107,67
SEK10,53619,6742
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,12
Öl Sorte Brent in USD/Fass35,27
Gold in USD/Feinunze1.726,09
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-22,43%3.745,15
S&P 500-5,84%3.230,78
NIKKEI-9,17%23.656,62

Hang Seng Index in HKD mit Trend (SD +-0,8)

Hang Seng Index in HKD mit Trend (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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