Frühindikatoren 25.06.2020

Publizierdatum: 25. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.4469.9093.05012.0942.2273.1961.73224.78222.294
-2,72%-2,19%-2,59%-3,43%-3,58%-3,11%-3,13%-0,50%-1,07%
  • Weltbank - Pandemie gefährdet Millionen Kinder und Mütter in armen Ländern
  • Großaktionär macht Weg für Lufthansa-Rettung frei
  • US-Polizeireform hängt einen Monat nach Floyds Tötung im Kongress fest
  • Corona-Pandemie: Neuinfektionen in den USA erreichen Höchstwerte

Guten Morgen... Die Infektionszahlen haben sich zuletzt schneller aufgeheizt, als das Weltklima. Die Börsen haben deutlich schwächer tendiert. Die US-Bundesstaaten Florida, Oklahoma und South Carolina meldeten gestern einen Rekordanstieg bei Neuinfektionen, sieben weitere Bundesstaaten verzeichneten Anfang der Woche Rekordwerte, und Australien meldete den größten täglichen Anstieg an Infektionen seit zwei Monaten. Die Gouverneure von New York, New Jersey und Connecticut ordneten für Reisende aus neun anderen US-Bundesstaaten eine Selbst-Isolation an. Vor diesem Hintergrund konnte der Rekord-Anstieg des Ifo-Index die Talfahrt der Börsen nicht bremsen. Zusätzlich zu den Bedenken bezüglich des Virus haben beunruhigende Signale an der Handelsfront zwischen den USA und China die Anleger verunsichert: Die US-Regierung ist zu der Überzeugung gelangt, dass große Konzerne wie der Telekomausrüster Huawei und die Videoüberwachungs-Firma Hikvision entweder im Besitz des chinesischen Militärs sind oder von diesem kontrolliert werden. Die australische Fluggesellschaft Qantas kündigte an, infolge der Pandemie ein Fünftel der Belegschaft abbauen zu müssen. Die vollständige Erholung der US-Wirtschaft dürfte sich nach Einschätzung von Evans, ein führender Vertreter der US-Zentralbank, noch Jahre hinziehen. Konjunkturdaten vom Mai signalisierten eine überraschend starke Nachfrage, sagte er. Offenbar hätten sich Arbeiter und Verbraucher sicher genug gefühlt, früher als erwartet wieder in Geschäften einkaufen zu gehen. Das aber könnte negative Folgen haben. Seine Prognose gehe davon aus, dass auf zwischenzeitliche lokale Virusausbrüche reagiert werden müsse - und durch schneller als erwartete Wiedereröffnungen könnte die Lage womöglich noch schlimmer werden. S&P hat die Bonitätsnote der Aida-Mutter Carnival (-10%) auf BB+ von BBB- gesenkt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,398%-0,184%-0,35%-0,19%
GBP0,156%0,476%0,26%0,39%
USD0,284%0,564%0,33%0,63%
JPY-0,045%0,113%-0,05%0,02%
CHF-0,658%-0,461%-0,51%-0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,44%-0,19%-0,68%
UK0,20%0,83%-0,07%
USA0,67%1,91%0,19%
Japan0,01%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,38%-0,47%-0,64%
EURUSD
USD1,1245-
CAD1,53401,3639
GBP*0,90591,2410
CHF1,06700,9487
AUD*1,63830,6863
JPY120,49107,15
SEK10,54589,3754
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,01
Öl Sorte Brent in USD/Fass40,03
Gold in USD/Feinunze1.761,93
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-14,66%3.745,15
S&P 500-5,89%3.230,78
NIKKEI-4,71%23.656,62

Carnival in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Carnival in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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