Frühindikatoren 26.01.2022

Publizierdatum: 26. Januar 2022

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf138 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.29813.5394.35615.1243.7434.0782.09524.15427.043
-0,19%-2,28%-1,22%+0,75%+1,07%+0,59%+1,08%-0,37%-0,33%
  • Japan - Würden bei Ukraine-Invasion mit USA kooperieren
  • US-Milliardenhilfe für Halbleiterindustrie nimmt Gestalt an
  • IWF - Eskalation im Ukraine-Konflikt könnte Inflation verlängern
  • IWF fordert El Salvador zu Aufgabe von Bitcoin als Zahlungsmittel auf

Guten Morgen...Morgenstern und Kafka waren die literarischen Vertreter des Surrealismus. Die Inflationsraten sind die ökonomischen Vertreter. Die Preissteigerungen sind die Signatur unserer Zeit. Die US-Notenbank dürfte die Finanzmärkte heute auf die voraussichtlich im März anstehende Zinswende einstimmen. Wie kräftig der Preis des Geldes steigen muss, um die Inflation von zuletzt 7,0 Prozent zu zügeln, ist offen. Der US-Notenbankchef räumte ein, dass die wegen der Wertpapierkäufe in der Virus-Krise aufgeblähte Bilanz der Notenbank größer ist als sie sein sollte. Es werden wichtige Weichenstellungen mit Blick auf Bilanzabbau und Zinswende erwartet. Diese Sitzung ist die Ouvertüre, hoffentlich stellt die Ukraine-Krise nicht das Requiem für die Absichten dar. Corona dürfte dabei zumindest aber kaum mehr eine Rolle spielen. Der milde Omikron-Verlauf und die Aussicht auf schon bald massenhaft zur Verfügung stehender sehr wirksamer Medikamente veranlasst immer mehr Länder dazu, die Beschränkungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft aufzuheben. Die dänische Regierung peilt z.B. ein Ende sämtlicher Corona-Einschränkungen zum Monatsende an. International eine Ausnahme stellt allerdings Österreich dar. Das Land hat mit der Verlängerung des Lockdowns für Ungeimpfte und vor allem mit einer Impfpflicht ab Februar die Corona-Maßnahmen sogar deutlich verschärft. Nach der Vorlage der Microsoft-Zahlen zeigen sich die Aktien von Unternehmen aus dem Tech-Sektor und verwandten Sparten im nachbörslichen US-Handel deutlich schwächer. Microsofts Cloud-Sparte hat die Markt-Erwartungen nicht erfüllt. Nachdem Europas Börsen zum Wochenauftakt um rund 4% abgestürzt waren, erhielten sie gestern Rückenwind vom Ifo-Index, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt. Er stieg seit Juni erstmals wieder. Sehr fein.





























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,548%-0,467%0,10%0,38%
GBP0,578%0,000%1,47%1,38%
USD0,268%0,790%1,62%1,80%
JPY-0,021%0,000%0,07%0,18%
CHF0,000%0,000%-0,06%0,25%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland-0,08%-0,18%-0,64%
UK1,16%0,97%0,90%
USA1,77%1,54%1,03%
Japan0,14%0,07%-0,07%
Schweiz-0,02%-0,13%-0,67%
EURUSD
USD1,1303-
CAD1,42471,2603
GBP*0,83681,3504
CHF1,03700,9174
AUD*1,57890,7156
JPY128,73113,88
SEK10,46499,2560
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,66
Öl Sorte Brent in USD/Fass87,88
Gold in USD/Feinunze1.847,79
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-5,13%4298,41
S&P 500-8,08%4766,18
NIKKEI-4,51%28791,71

EURO STOXX mit Trend (SD +-1)

EURO STOXX mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung der Schoellerbank Invest AG, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthält weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen können die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigt werden, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchgeführt werden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank Invest AG ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank Invest AG für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen. Die Schoellerbank Invest AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Schoellerbank Aktiengesellschaft.'
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA