Frühindikatoren 26.02.2020

Publizierdatum: 26. Februar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.0818.9663.12812.7902.9703.5732.00326.70622.426
-3,15%-2,77%-3,03%-1,88%-2,3%-2,07%-1,96%-0,70%-0,79%
  • Tiefrot - Coronavirus sorgt erneut für heftige Verluste
  • Europa meldet mehr Coronavirus-Fälle - Drastische Massnahmen
  • Airlines prüfen Sparmassnahmen wegen Virus-Kosten
  • Virus: Grenzen zwischen Italien und den Nachbarländern bleiben vorerst offen

Guten Morgen...Die Signatur unserer Zeit. Die Rendite der als sicher geltenden 10-jährigen US-Staatsanleihen erreichte ein neues Allzeittief. Es ist eine Entzündung der Seele. Wenn Renditen unter jene der Zeit im Zweiten Weltkrieg fallen, zeigt dies, wie ungewöhnlich die derzeitigen Rahmenbedingungen sind. Die Korrektur im S&P 500 Index liegt derzeit bei gesamt 8,1%. Nach dem Ausbruch einer Coronavirus-Epidemie in Italien melden immer mehr europäische Staaten Nachweise des Erregers. Österreich, Kroatien, das spanische Festland, Deutschland und die Schweiz berichteten von Covid-19-Fällen. In der Lombardei wurden zehn Gemeinden in der Provinz Lodi zu Sperrzonen erklärt. Dort kontrollieren Sicherheitskräfte, wer hinein und hinaus darf. In der Golf-Region droht sich das Virus ebenfalls auszubreiten. Wachsende Bedenken, dass infolge des Virus die Olympischen Spiele in Tokio abgesagt werden könnten, belasteten den japanischen Markt. Bundesgesundheitsminister Spahn sagte, durch die Entwicklung in Italien habe sich eine neue Lage für Europa ergeben. Bisher gelinge es aber noch, jeden Einzelfall zu isolieren und Ansteckungsketten zu unterbrechen. Dies gelte es so lange wie möglich fortzusetzen. Es könne aber auch sein, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen in eine andere Lage kommen. Für diesen Fall der Fälle stehe Deutschland eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Verfügung. Infolge der Ausbreitung des Coronavirus auf immer mehr Länder dehnen Fluggesellschaften und Hotelketten ihre kostenfreien Stornierungsmöglichkeiten aus. Der Präsident der US-Notenbank in Dallas, Kaplan, sieht noch keine Notwendigkeit, auf die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Virus mit kurzfristigen Zinssenkungen zu reagieren. Die Furcht vor einer Konjunkturabkühlung und einer schwächeren Nachfrage machte Rohöl zu schaffen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,417%-0,295%-0,35%-0,15%
GBP0,732%0,835%0,62%0,68%
USD1,638%1,646%1,15%1,26%
JPY-0,066%0,063%-0,13%-0,06%
CHF-0,723%-0,571%-0,73%-0,51%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,51%-0,19%-0,69%
UK0,51%0,83%0,38%
USA1,35%1,91%1,19%
Japan-0,09%-0,02%-0,20%
Schweiz-0,84%-0,47%-0,80%
EURUSD
USD1,0873-
CAD1,44461,3281
GBP*0,83691,2989
CHF1,06130,9759
AUD*1,65320,6577
JPY119,96110,32
SEK10,57529,7235
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,02
Öl Sorte Brent in USD/Fass55,05
Gold in USD/Feinunze1.644,64
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-4,60%3.745,15
S&P 500-0,18%3.230,78
NIKKEI-3,72%23.656,62

S&P 500 Index in US-Dollar mit Trend (SD +-0,5)

S&P 500 Index in US-Dollar mit Trend (SD +-0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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