Frühindikatoren 26.02.2021

Publizierdatum: 26. Februar 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
31.40213.1193.82913.8793.0723.6851.86829.15829.109
-1,75%-3,52%-2,45%-0,69%+0,05%-0,56%-0,06%-3,05%-3,51%
  • Bayer mit Rekordverlust - Maue Aussichten verprellen Anleger
  • Börsen unter Druck - Technologiewerte im freien Fall
  • Exportbranche warnt vor Schließung der Grenze zu Frankreich
  • Tschechische Regierung will Mobilität radikal einschränken

Guten Morgen...Müsste ich für den Rest meines Lebens ein einziges Gefühl wählen, wäre es dieses. Bloß nicht. Anna Todd (After Passion) hat das nicht für die gerade vorherrschende Börsensituation so formuliert. Auslöser der scharfen Aktien-Abwärtsbewegung war der rasante Renditeanstieg am US-Anleihemarkt. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen kletterte auf 1,5%. Vor knapp einem Jahr lag diese noch bei 0,32%. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 3,56% ab. Es war der größte prozentuale Tagesverlust seit Oktober. Die Inflationssorgen rühren daher, dass die Wirtschaft an sich hohe Wachstumsraten aufzeigt, der Staat und die Notenbank aber dennoch stimulieren als wäre die US-Wirtschaft in einer Depression. Die Industrie sammelte im Januar überraschend viele Aufträge ein, während die Arbeitslosenmeldungen unerwartet stark abnahmen. Die Bestellungen für langlebige Güter legten im Januar um starke 3,4% zum Vormonat zu. Das Plus fiel damit gut dreimal so stark aus wie erwartet. Zudem stellten vergangene Woche nur noch 730.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze - 111.000 weniger als eine Woche vorher. Die US-Wirtschaft wuchs von Oktober bis Dezember trotz Pandemie mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 4,1%. Beeindruckende Zahlen. Den Impfstoffhersteller Moderna (gegen den Trend +2,5%) hielten hohe Forschungskosten letztes Quartal in den roten Zahlen, doch die starke Impfstoff-Nachfrage sorgte für einen Umsatzschub. Der Gamestop-Krimi setzt sich ungeachtet der ungünstigen Börsengesamtsituation fort. Nachdem die Aktien am Mittwoch vorübergehend vom Handel ausgesetzt waren und mit einem Plus von 104% schlossen, ging es gestern um weitere 19% nach oben. Trotz der Ausbreitung einer Virus-Variante in der französischen Grenzregion Moselle denkt Deutschland nach Angaben von Merkel nicht an Grenzkontrollen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,538%-0,497%-0,26%0,09%
GBP0,063%0,139%0,59%0,96%
USD0,191%0,280%0,83%1,53%
JPY-0,081%0,046%0,03%0,17%
CHF-0,744%-0,588%-0,39%-0,01%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,20%-0,58%-0,64%
UK0,79%0,20%0,11%
USA1,50%0,91%0,14%
Japan0,17%0,02%-0,11%
Schweiz-0,16%-0,449%-0,77%
EURUSD
USD1,2151-
CAD1,53301,2616
GBP*0,87081,3955
CHF1,10110,9060
AUD*1,55120,7833
JPY129,03106,18
SEK10,10758,3173
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,06
Öl Sorte Brent in USD/Fass66,01
Gold in USD/Feinunze1.762,26
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+3,73%3552,64
S&P 500+2,46%3756,07
NIKKEI+3,71%27444,17

Nasdaq in US-Dollar mit Trend (SD +-0,6)

Nasdaq in US-Dollar mit Trend (SD +-0,6)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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