Frühindikatoren 26.03.2020

Publizierdatum: 26. März 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.2017.3842.4769.8742.0182.8001.62523.36118.665
+2,39%-0,45%+1,15%+1,79%-0,8%+3,13%+4,53%-0,71%-4,51%
  • Trotz staatlicher Hilfspakete warnt Mittelstandsverbund vor Massenpleiten
  • GfK - Konsumklima wegen Corona trübe wie seit Finanzkrise nicht mehr
  • Pharmariesen arbeiten gemeinsam an Covid-19-Therapie
  • Nachrichtlich - Daten aufgrund technischer Probleme teilweise veraltet

Guten Morgen...Es liegen nicht nur die schwer lungenkranken Menschen, sondern auch die Wirtschaft auf der Intensivstation am Beatmungsgerät. Das billionenschwere US-Konjunkturpaket der US-Regierung hat die Börsen gestützt. Nach zwischenzeitlichen Verlusten schloss der Dow Jones 2,4% höher, nachdem er am Dienstag mit einem Plus von gut 11% den größten Tagesgewinn seit 1933 verbucht hatte. Irgendwer liegt falsch: Die indische Börse steigt zur Stunde um etwa 4% an, während die japanische um über 4% fällt. Selbst das in Sachen Politikerversprechen und Zentralbankaktionen geschulte Publikum weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Die Geschwindigkeit, mit der bestehende Konjunkturpakete aktualisiert und neue aufgelegt wurden, ist beispiellos. Allerdings schrumpfen die Volkswirtschaften rund um die Welt auch mit nie dagewesener Geschwindigkeit. Zu den größten Gewinnern an der Wall Street gehörten erneut Touristik- und Freizeit-Werte, die zuletzt besonders große Kursverluste hinnehmen mussten. Angeblich will Boeing (+24%) die Produktion seines Unglücksfliegers 737 MAX im Mai wieder aufnehmen. Italien und Panama empfehlen die Blutreinigungstherapie CytoSorb der Medizintechnikfirma Cytosorbents (+29%) zur Behandlung von Coronavirus-Patienten. Die Entwicklung eines Corona-Testkits bescherte den US-Aktien der chinesischen Firma Happiness Biotech ein Rekord-Kursplus von rund 40%. Der Mittelstandsverbund warnt vor einem Massensterben seiner Mitgliedsunternehmen. Die Hilfspakete der Bundesregierung kämen für viele Firmen möglicherweise nicht mehr rechtzeitig. ''Viele Mittelständler sind jetzt schon in akuter Finanznot. Die halten nicht mehr lange durch, und wir reden da über Tage, nicht über Wochen. Bis die Hilfe der Regierung angelaufen und vor allem ausgezahlt ist, kann es für viele Unternehmen schon zu spät sein'', erklärt der Verband.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,369%-0,176%-0,16%0,07%
GBP0,553%0,810%0,50%0,60%
USD1,267%0,988%0,55%0,72%
JPY-0,078%0,060%-0,07%0,02%
CHF-0,705%-0,461%-0,42%-0,15%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,30%-0,19%-0,61%
UK0,44%0,83%0,10%
USA0,81%1,91%0,32%
Japan0,01%-0,02%-0,23%
Schweiz-0,23%-0,47%-0,74%
EURUSD
USD1,0907-
CAD1,55581,4258
GBP*0,91791,1881
CHF1,06320,9747
AUD*1,83640,5939
JPY120,52110,49
SEK11,069910,1291
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,62
Öl Sorte Brent in USD/Fass26,80
Gold in USD/Feinunze1.599,31
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-25,24%3.745,15
S&P 500-21,23%3.230,78
NIKKEI-20,24%23.656,62

Boeing mit Trend (SD +-1)

Boeing mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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