Frühindikatoren 26.06.2020

Publizierdatum: 26. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.74610.0173.08412.1782.2503.2191.74024.64122.561
+1,18%+1,09%+1,10%+0,69%+1,01%+0,71%+0,45%-0,57%+1,35%
  • Wirecard-Aktie kollabiert nach Antrag auf Insolvenzeröffnung
  • Wirtschaftsdaten aus Amerika zeigen ein gemischtes Bild
  • Lufthansa-Aktionäre stimmen Staatseinstieg zu
  • Dow Jones mit Schlussspurt - Nikkei mit Zugewinnen - Hang Seng mit kleinem Minus

Guten Morgen...Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert: Das dachte sich wohl auch das Management von Wirecard, als es gestern einen Antrag auf Insolvenzeröffnung stellte. Damit beschleunigte sich noch einmal die Talfahrt der Aktie, die in den vergangenen fünf Handelstagen einen Kurssturz von mehr als 95% hinnehmen musste. Ein Novum in der 32-jährigen Geschichte des deutschen Börsenbarometers. Dennoch verbuchte der DAX am gestrigen Handelstag ein Plus von 0,7% und eroberte damit die 200-Tagelinie zurück, die derzeit bei 12.157 Punkten verläuft. Die US-Wirtschaft ist im 1. Quartal so stark geschrumpft wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Zwischen Januar und März fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0%. Das ist der stärkste Rückgang seit den Jahren der Finanzkrise, weil privater Konsum, Investitionen und Exporte deutlich sanken. Der Internationale Währungsfonds rechnet in diesem Jahr mit einem Einbruch des BIP von 8%. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe blieben hinter den Erwartungen zurück: Insgesamt stellten vorige Woche erneut rund 1,5 Mio. Bürger einen Antrag auf staatliche Stütze. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 1,3 Mio. gerechnet. Die Corona-Pandemie hat in den USA die lange Zeit vorherrschende Vollbeschäftigung schlagartig in Massenarbeitslosigkeit umschlagen lassen: Mehr als 20 Mio. Amerikaner verloren im April ihren Job, bevor im Mai ein vorläufiges Ende des Abwärtstrends einsetzte und rund 2,5 Mio. Jobs geschaffen wurden. Ein Silberstreifen an dem sonst düsteren Horizont: Die US-Industrie zeigt sich im Mai deutlich erholt. Die Bestellungen für langlebige Gebrauchsgüter wie Flugzeuge oder Maschinen wuchsen um 15,8% zum Vormonat. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 10,9% gerechnet. Asien zeigt sich heute uneinheitlich.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,402%-0,188%-0,35%-0,17%
GBP0,137%0,471%0,24%0,35%
USD0,306%0,570%0,34%0,64%
JPY-0,045%0,116%-0,05%0,02%
CHF-0,660%-0,456%-0,53%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,46%-0,19%-0,69%
UK0,16%0,83%-0,06%
USA0,68%1,91%0,19%
Japan0,01%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,43%-0,47%-0,65%
EURUSD
USD1,1223-
CAD1,53011,3629
GBP*0,90301,2428
CHF1,06390,9478
AUD*1,62880,6889
JPY120,18107,07
SEK10,44849,3075
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,55
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,64
Gold in USD/Feinunze1.760,46
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-14,05%3.745,15
S&P 500-4,65%3.230,78
NIKKEI-3,32%23.656,62

Deutsche Lufthansa im Sog der Corona-Pandemie

Deutsche Lufthansa im Sog der Corona-Pandemie

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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