Frühindikatoren 26.08.2020

Publizierdatum: 26. August 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.24811.4663.44413.0622.2353.3301.69825.45423.271
-0,21%+0,76%+0,36%-0,04%-0,56%-0,06%-1,14%-0,13%-0,11%
  • Weltweite Börsenrallye verliert etwas an Schwung
  • DAX verteidigte die 13.000 Punktemarke, S&P 500 mit neuem Rekordhoch
  • Asiatische Aktienmärkte heute mit negativen Vorzeichen
  • Dow Jones im Wechselfieber

Guten Morgen. Die Stimmung der US-Verbraucher fiel im August auf den tiefsten Stand seit Mai 2014. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Angesichts der sehr hohen Infektionszahlen in den USA trübten sich die Erwartungen der Verbraucher ein. Doch auch schlechte Nachrichten können die US-Indizes momentan nicht stoppen. Der S&P 500 kletterte auf ein neues Rekordhoch. Ab nächster Woche sind der Softwarekonzern Salesforce, die Biotechfirma Amgen und der Mischkonzern Honeywell im Dow Jones vertreten. Dafür müssen der Ölmulti Exxon Mobil, der Pharmakonzern Pfizer und der Rüstungskonzern Raytheon Technologies gehen. Dieser Wechsel soll helfen, die US-Wirtschaft noch besser abzubilden. Wenn man sich die Geschichte des Dow Jones näher unter die Lupe nimmt, dann kann man nachlesen, dass der Index 1884 startete und zwar mit elf Unternehmen, darunter neun Eisenbahngesellschaften, eine Dampfschifffahrtsfirma und ein Geldtransferunternehmen. Über die Zusammensetzung des alt ehrwürdigen US-Börsenbarometers entscheidet ein Indexkomitee, das dabei große Freiheit genießt. Klingt seltsam, ist aber so: Durch den bevorstehenden Aktiensplitt bei Apple sinkt auch deren Einfluss auf den Index, sobald der Splitt durchgeführt ist. Um dies auszugleichen, wird mit Salesforce ein weiterer Tech-Wert in den Dow Jones aufgenommen. Dafür weichen muss Exxon Mobil, dass aktuell das älteste Mitglied im Dow Jones ist. Der größte Öl- und Gaskonzern der USA wurde 1928 in den Index aufgenommen. Jahrelang galt Exxon Mobil als Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert weltweit, zuletzt noch Mitte 2013. Seitdem verfiel mit den Ölpreisen jedoch auch der Aktienkurs, der allein in diesem Jahr ca. 30% nachgab. Unternehmen in Deutschland können Jobs in der Corona-Krise weiter durch erleichterte Kurzarbeit absichern. Diese soll von regulär 12 auf bis zu 24 Monate erweitert werden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,481%-0,373%-0,36%-0,16%
GBP0,068%0,242%0,22%0,41%
USD0,251%0,440%0,35%0,69%
JPY-0,054%0,105%-0,04%0,05%
CHF-0,720%-0,524%-0,49%-0,26%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,44%-0,19%-0,65%
UK0,27%0,83%-0,01%
USA0,71%1,91%0,16%
Japan0,04%-0,02%-0,11%
Schweiz-0,42%-0,47%-0,81%
EURUSD
USD1,1808-
CAD1,55601,3174
GBP*0,89901,3134
CHF1,07380,9093
AUD*1,64080,7195
JPY125,60106,35
SEK10,35328,7676
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,89
Öl Sorte Brent in USD/Fass46,04
Gold in USD/Feinunze1.921,03
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-11,09%3.745,15
S&P 500+1,20%3.230,78
NIKKEI-4,58%23.656,62

Salesforce bald im Dow Jones

Salesforce bald im Dow Jones

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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