Frühindikatoren 27.01.2022

Publizierdatum: 27. Januar 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.16813.5424.35015.4593.8244.1652.12223.65626.122
-0,38%+0,02%-0,15%+2,22%+2,18%+2,12%+1,32%-2,61%-3,29%
  • Europäische Handelskammer befürchtet Firmen-Exodus in Hongkong
  • Crash, Boom, Bang - NIKKEI Index gibt in Japan über 3% nach
  • Zusammenbruch - Britische Autoproduktion fiel 2021 auf niedrigsten Stand seit 1956
  • US-Notenbank signalisiert Zinswende im März - Bilanzabbau soll folgen

Guten Morgen...Armageddon hat Hollywood in Richtung des Hauptsitzes der US-Notenbank verlassen. Nur eine handvoll Worte: Den asiatischen Aktien wurden heute nach den Aussagen der US-Notenbank zur Geldpolitik der Boden unter den Füßen weggezogen. Der NIKKEI verliert zur Stunde 3,5%. Powell signalisierte infolge der Inflation Pläne für eine kontinuierliche Straffung der Zinspolitik. Er blieb insgesamt aber ziemlich vage, ziemlich verrätselt. So erbittert die Anleger in Asien sich gewehrt haben, seine Worte rissen sie mit, unwiderstehlich. Die Aktienanleger brauchen auf keinen PCR-Test zu warten, Powell hat sie hochgradig infiziert. Der Dollar-Index zumindest profitierte von der Aussicht auf baldige US-Zinserhöhungen. Der Ölpreis zog ebenfalls an. Die Furcht vor Liefer-Ausfällen wegen der Ukraine-Krise sowie den Angriffen auf die Rohöl-Infrastruktur auf der Arabischen Halbinsel sind der Grund für die Rallye. Was den Ölpreis angeht wäscht die Fed ihre Hände in Unschuld. Rückenwind erhielten Europas Börsen und die Wall Street zu Handelsbeginn von den überraschend starken Quartalsergebnissen und dem optimistischen Ausblick von Microsoft (+2,8%). Das ist so prinzessinnenhaft: Ein Zurück zu Disney-Prinzessinnen und Eiskönigin Elsa verzauberte die Aktien von Mattel (+4,3%). Anleger hoffen auf märchenhafte Gewinne für den Barbie-Hersteller dank der von Walt Disney zurückeroberten Lizenz für Figuren aus ''Die Eiskönigin'' und anderen Blockbustern. Sinkflug: Die Probleme beim Langstrecken-Flieger 787 brocken Boeing (-4,8%) einen erneuten Milliardenverlust ein. Schade eigentlich. Die haben so viel Energie: RWE (+4,3%) hat dank florierender Geschäfte im Energiehandel sowie im Segment Wasser, Biomasse und Gas zum Teil deutlich über den Erwartungen gelegene Ergebnisse veröffentlicht. Die Dividende soll kräftig angehoben werden. Sehr fein.





























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,554%-0,468%0,14%0,42%
GBP0,585%0,000%1,50%1,42%
USD0,278%0,809%1,72%1,88%
JPY-0,021%0,000%0,06%0,17%
CHF0,000%0,000%-0,03%0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland-0,07%-0,18%-0,62%
UK1,20%0,97%0,92%
USA1,85%1,54%1,19%
Japan0,15%0,07%-0,06%
Schweiz-0,02%-0,13%-0,68%
EURUSD
USD1,1216-
CAD1,42591,2710
GBP*0,83511,3432
CHF1,03710,9246
AUD*1,58550,7074
JPY128,62114,66
SEK10,47619,3365
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,35
Öl Sorte Brent in USD/Fass89,30
Gold in USD/Feinunze1.813,09
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-3,10%4298,41
S&P 500-7,50%4766,18
NIKKEI-7,69%28791,71

NIKKEI in YEN mit Trend (SD +-1)

NIKKEI in YEN mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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