Frühindikatoren 27.03.2020

Publizierdatum: 27. März 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
22.5527.7982.63010.0012.0562.8481.66023.46619.108
+6,38%+5,60%+6,24%+1,28%+1,91%+1,70%+2,15%+0,49%+2,37%
  • Virus brockt Handwerk Umsatzminus von gut 50 Prozent ein
  • Street Talk - Wall Street erwartet nach Arbeitsmarktdaten noch mehr Stimulus - Börsen fest
  • USA will allen Chipherstellern Produkte für Huawei verbieten
  • Kramp-Karrenbauer skizziert Aspekte einer Exit-Strategie aus Beschränkungen

Guten Morgen...Sunlight comes creeping in. It made me think of you. Just for the thought of you. Birdy. Wings. Die Anleger sind voller Gedanken über die Stimuli-Maßnahmen. Der Patient Börse ist von der Intensivstation ohne Zwischenaufenthalt auf die Sonnenterrasse verlegt worden. Hoffentlich holt er sich bei dem Wetter dort keine Verkühlung. Der Dow legt über 6% (!) zu. Apokalypse Now: In der vergangenen Woche verzehnfachte (kein Tippfehler) sich die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe auf knapp 3,3 Millionen. Es ist kaum zu glauben. Der bisherige Negativ-Rekord lag bei 695.000 im Jahr 1982. Börsenrallye Now: Die Zuversicht der Anleger ist, Arbeitsmarkdaten hin oder her, wieder zurück. Ich hatte schon das Gefühl, der Virus hätte die Menschheit auf den Boden geworfen und würde unablässig auf uns einprügeln. Hide my Head. Jetzt plötzlich ist es so, als würden Indiana Jones, Luke Skywalker und James Bond gemeinsam zu einem Gegenschlag ausholen. Anleger spekulieren nämlich auf zusätzliche Konjunkturhilfen. Der augenblickliche Kurserfolg von Aktien aus dem Bereich Biometrie wie z.B. Synaptics (+11%) dürfte Bürgerrechtler nervös machen. Biometrische Technologien ermöglichen (theoretisch) eine tiefgreifende Massenüberwachung. Experten meinten allerdings, Ängste, dass etwa Softwareschmieden dazu gezwungen werden, eine Bewegungsnachverfolgung in Smartphones einzubauen oder gar Chips Menschen implantiert werden, die die Körpertemperatur messen und dem Staat zum Beispiel bei einem Grenzübertritt melden, erscheinen völlig übertrieben. Die EU und die G20 haben einen gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus vereinbart (theoretisch). Allerdings konnten sie sich auch nach sechsstündigen Verhandlungen nicht darauf einigen, mit welchen Finanzinstrumenten man besonders schwer angeschlagene Staaten wie z.B. Spanien unter die Arme greift.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,349%-0,148%-0,20%0,04%
GBP0,553%0,835%0,52%0,58%
USD1,375%0,973%0,53%0,68%
JPY-0,059%0,076%-0,05%0,03%
CHF-0,674%-0,458%-0,44%-0,13%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,36%-0,19%-0,64%
UK0,38%0,83%0,12%
USA0,80%1,91%0,28%
Japan0,01%-0,02%-0,18%
Schweiz-0,26%-0,47%-0,64%
EURUSD
USD1,1067-
CAD1,54811,3991
GBP*0,90131,2275
CHF1,06250,9599
AUD*1,80820,6119
JPY119,98108,41
SEK10,97009,8518
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass26,47
Gold in USD/Feinunze1.624,10
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-23,95%3.745,15
S&P 500-17,54%3.230,78
NIKKEI-17,98%23.656,62

Dow Jones Index in US-Dollar

Dow Jones Index in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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