Frühindikatoren 27.08.2020

Publizierdatum: 27. August 2020

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf141 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.33211.6653.47913.1902.2493.3571.69925.29723.194
+0,30%+1,73%+1,02%+0,98%+0,63%+0,81%+0,06%-0,77%-0,42%
  • US-Börsen streben weiter nach oben, Asien heute etwas schwächer
  • Tech-Euphorie an den amerikanischen Börsen hält weiter an
  • Vorfreude auf das virtuelle Treffen der Notenbanker
  • Wirecard: Beinahe-Übernahme der Deutschen Bank

Guten Morgen. In Europa und Amerika legten die Kurse weiter zu. Ausschlaggebend hierfür war wohl die Vorfreude über das heute beginnende, hochrangig besetzte jährliche Notenbankertreffen, das wegen der Corona-Pandemie jedoch erstmals online stattfindet. Dabei könnte US-Notenbankchef Powell nach Einschätzung von Experten wichtige Änderungen im Zielkatalog der Fed ankündigen. Die Anleger gehen davon aus, dass in unsicheren Zeiten wie diesen, der Event vermutlich eher mit positiven Nachrichten als konjunkturbremsenden Meldungen aufwarten wird. Erwartet wird zum Beispiel, dass die Fed künftig keine konkrete Inflationsrate mehr anstrebt, sondern einen Durchschnittswert. Im Ergebnis würde dies aus heutiger Sicht eine noch längere Phase extrem niedriger US-Zinsen bedeuten und womöglich die Aktienkurse weiter befeuern. Witzige Anekdote am Rande: Im vergangenen Jahr hatte Ex-Wirecard-Chef Markus Braun das Beratungsunternehmen McKinsey beauftragt, Möglichkeiten für eine Übernahme der Deutschen Bank auszuarbeiten. Da können sich die Mitarbeiter der Deutschen Bank wohl glücklich schätzen, dass dieser Deal nicht unter Dach und Fach gebracht wurde. Zwei Monate nach dem Insolvenzantrag von Wirecard hat das Amtsgericht München kürzlich das Insolvenzverfahren über den deutschen Zahlungsabwickler eröffnet. Insgesamt beschäftigt Wirecard aktuell rund 5800 Mitarbeiter. Etwa 1500 Angestellte arbeiten am Stammsitz der Firma in Aschheim bei München, lediglich 700 werden dort laut Angaben aus Unternehmenskreisen übrigbleiben. Bei den Wirecard-Anteilsscheinen fehlten gestern im Tief lediglich noch 3 Cent und die Aktie wäre ein sogenannter Pennystock gewesen. Wirecard wird wohl auch weiterhin ein Spielball der Spekulanten bleiben. In Asien dominieren heute die Minuszeichen - dort machen sich die neuerlich aufkommenden Spannungen zwischen Amerika und China negativ bemerkbar.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,476%-0,366%-0,38%-0,17%
GBP0,066%0,249%0,24%0,45%
USD0,256%0,446%0,31%0,65%
JPY-0,052%0,108%-0,04%0,04%
CHF-0,720%-0,523%-0,50%-0,25%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,42%-0,19%-0,66%
UK0,31%0,83%0,00%
USA0,68%1,91%0,15%
Japan0,04%-0,02%-0,12%
Schweiz-0,42%-0,47%-0,73%
EURUSD
USD1,1828-
CAD1,55531,3149
GBP*0,89561,3206
CHF1,07360,9076
AUD*1,63420,7238
JPY125,33105,96
SEK10,31608,7200
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,66
Öl Sorte Brent in USD/Fass45,75
Gold in USD/Feinunze1.943,02
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-10,36%3.745,15
S&P 500+2,06%3.230,78
NIKKEI-4,69%23.656,62

Facebook mit neuem Rekordhoch

Facebook mit neuem Rekordhoch

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Alexander Adrian (Tel. +43-662-8684-2691) e-mail: alexander.adrian@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung der Schoellerbank Invest AG, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthält weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen können die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigt werden, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchgeführt werden.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank Invest AG ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank Invest AG für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen. Die Schoellerbank Invest AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Schoellerbank Aktiengesellschaft.'
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA