Frühindikatoren 27.09.2021

Publizierdatum: 27. September 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.79815.0484.45515.5323.6424.1591.97524.30930.237
+0,10%-0,03%+0,15%-0,72%-1,19%-0,87%-0,34%+0,48%-0,04%
  • Deutschland: Scholz und Laschet stellen Anspruch auf Kanzleramt
  • Bitcoin - China verbietet Handel mit Kryptowährungen
  • Nike-Aktie kommt aus dem Tritt - Probleme mit der Lieferkette
  • Japan tritt auf der Stelle - Asiatische Aktienmärkte leicht im Aufwind

Guten Morgen... Der knappe Wahlausgang in Deutschland lässt langwierige Koalitionsgespräche vermuten. Gut möglich, dass die amtierende Kanzlerin Angela Merkel eine weitere Neujahrsansprache einstudieren darf. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 98,8 Punkte von 99,6 Zählern im August, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Minus auf 98,9 Punkte gerechnet. Dies war bereits der dritte Rückgang in Folge, weswegen Fachleute von einer konjunkturellen Trendwende sprechen. Die Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten bremsen die deutsche Konjunktur, sagte ifo-Chef Fuest. Die Manager beurteilten ihre Lage und die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate skeptischer als zuletzt. Die Sorgen vor einem Zusammenbruch des in Schieflage geratenen Immobilienkonzerns China Evergrande werden nicht weniger. Das Unternehmen ließ am Freitag eine viel beachtete Zahlungsfrist für Anleihezinsen ohne Kommentar verstreichen. Der Kurs der Evergrande-Aktie ist in den vergangenen zehn Handelstagen um nahezu 35 Prozent eingebrochen. Obwohl hier immer wieder der Vergleich mit Lehman gemacht wird, halten die europäischen Währungshüter die Auswirkungen der Krise des chinesischen Immobiliengiganten für Europa derzeit für überschaubar. Im Moment sehen wir das auf China konzentriert, sagte die EU-Präsidentin Christine Lagarde in einem Interview. Auch die deutsche Finanzaufseher der Bafin schätzen die Auswirkungen des Schuldendramas rund um Evergrande auf die deutsche Finanzwirtschaft aktuell als gering ein. Die chinesischen Behörden erklärten sämtliche Aktivitäten rund um Cyber-Devisen für illegal und untersagte ausländischen Krypto-Börsen jegliche Dienstleistungen für Kunden in China. Vergehen gegen dieses Verbot würden streng geahndet. Nach einer kleinen Talfahrt geht es für den Bitcoin nun wieder aufwärts.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,543%-0,488%-0,21%0,10%
GBP0,086%0,339%0,92%1,09%
USD0,132%0,230%1,02%1,44%
JPY-0,070%0,064%-0,01%0,09%
CHF-0,751%-0,581%-0,31%0,03%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,23%-0,58%-0,70%
UK0,92%0,20%0,39%
USA1,45%0,91%0,27%
Japan0,05%0,02%-0,13%
Schweiz-0,16%-0,449%-0,74%
EURUSD
USD1,1719-
CAD1,47851,2623
GBP*0,85681,3675
CHF1,08590,9265
AUD*1,60910,7282
JPY129,66110,64
SEK10,12168,6376
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,30
Öl Sorte Brent in USD/Fass79,06
Gold in USD/Feinunze1.758,51
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+17,07%3552,64
S&P 500+23,61%3756,07
NIKKEI+7,20%27444,17

Nike beklagt Lieferkette

Nike beklagt Lieferkette

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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