Frühindikatoren 27.10.2021

Publizierdatum: 27. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.75715.2364.57515.7573.7944.2242.04525.64228.953
+0,04%+0,06%+0,18%+1,01%+0,37%+0,85%+0,72%-1,52%-0,53%
  • Online- und Cloud-Boom kurbeln Google und Microsoft an
  • US-Expertengremium spricht sich für Biontech-Impfung für Kinder aus
  • Stiko-Chef zurückhaltend bei Impf-Empfehlung für Kinder ab fünf Jahren
  • Deal mit Geheimdienst Ihrer Majestät treibt Amazon

Guten Morgen... Es gibt für mich nichts Verdächtigeres als die Liebe - weder Mensch, noch Teufel, noch sonst etwas - denn sie dringt noch tiefer in die Seele ein als irgendetwas. Aus diesem Grund versteckt sich die Seele in den tiefsten Ruinen, wenn sie mit keinen anderen Waffen zu kämpfen vermag. Umberto Eco. Der Name der Rose. Für viele Anleger gibt es nichts Verdächtigeres als die derzeit stark steigenden Preise. Die Zins- und Inflationssorgen schicken heute die Börsen zumindest in Asien auf Talfahrt. Sprudelnde Firmengewinne locken dagegen verstärkt Anleger an die Wall Street. Der durch Corona beschleunigte Online-Boom beschert Google wie auch Microsoft glänzende Geschäfte. Während der Google-Eigner Alphabet im dritten Quartal seine Position als Online-Werbeprimus mit einem Rekordgewinn zementierte, profitierte der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft von der hohen Nachfrage nach Speicherplatz und Anwendungen in der Cloud durch den Trend zum hybriden Arbeiten mit Wechseln zwischen Homeoffice und Büro. Im Gegensatz zu Facebook und Snap spürte Google die Auswirkungen der neuen Datenschutz-Regeln von Apple kaum. Auch der Chipkonzern AMD navigiert mit kräftigen Zuwächsen durch die globalen Halbleiter-Engpässe. Im vergangenen Quartal steigerte AMD den Umsatz im Jahresvergleich um 54%. Sie nennen es Profit durch eine Angebotsverknappung, wir nennen es Inflation. American Express hat den Gewinn dank höherer Ausgaben seiner Kreditkartenkunden kräftig um gleich 70% gesteigert. Inzwischen hat sich die US-Wirtschaft weitgehend von der Krise erholt. Im vergangenen Quartal profitierte Amexco besonders von höheren Ausgaben für Konsumgüter und Dienstleistungen. Zudem spielt dem Konzern das Comeback des Gastgewerbes und Reiseverkehrs in die Karten, da etwa bei Hotel- und Flugbuchungen besonders häufig Kreditkarten benützt werden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,550%-0,474%-0,04%0,25%
GBP0,204%0,691%1,20%1,26%
USD0,136%0,323%1,26%1,62%
JPY-0,085%0,063%0,04%0,14%
CHF-0,768%-0,566%-0,18%0,19%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,13%-0,58%-0,66%
UK1,11%0,20%0,61%
USA1,62%0,91%0,50%
Japan0,10%0,02%-0,10%
Schweiz-0,09%-0,449%-0,72%
EURUSD
USD1,1602-
CAD1,43751,2387
GBP*0,84241,3774
CHF1,06630,9187
AUD*1,54160,7526
JPY132,25113,98
SEK9,98778,6072
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d168,69
Öl Sorte Brent in USD/Fass85,94
Gold in USD/Feinunze1.788,76
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+18,90%3552,64
S&P 500+28,22%3756,07
NIKKEI+0,64%27444,17

Microsoft in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Microsoft in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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