Frühindikatoren 27.12.2019

Publizierdatum: 27. Dezember 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.6219.0223.24013.3013.2213.774028.17923.863
+0,37%+0,78%+0,51%-0,13%+0,33%-0,06%+0,00%+1,13%-0,26%
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Guten Morgen! Nihilistische Kräfte bauen Maßnahmen zum Schutz unserer Luft, unseres Wassers und unseres Klimas ab. Und sie versuchen, die Säulen unserer Demokratie zu diskreditieren: die Rechtsstaatlichkeit, die freie Presse, die Gewaltenteilung, den Glauben an die Wissenschaft und den Begriff der Wahrheit selbst. Zitat: Volcker (Ex-US-Notenbankchef). Das new cool kid on the block könnte für die Börsen im kommenden Jahr der US-Wahlkampf sein. Der Graben zwischen Demokraten und Republikanern gleicht einer Kluft. Die Geldpolitik kann schliesslich nicht immer das einzige Spiel in der Stadt sein. Wie auch immer, der S&P-Index hat in diesem Jahr bereits um 29% zugelegt, auf Euro-Basis sogar um über 33%! Diese Zahlen sehen nicht aus wie Dantes Inferno, sondern wie Candide oder der Optimismus von Voltaire. Das raubt mir fast den Atem. Die erwartete Teil-Einigung im Handelsstreit, eine lockere Geldpolitik und robuste US-Wirtschaftsdaten treiben die Wall Street von einem Rekordstand zum nächsten. Robuste Online-Umsätze im US-Weihnachtsgeschäft haben den Technologie-Index Nasdaq an der Wall Street erstmals über 9000 Punkte gehievt. Auch die anderen beiden zentralen Indizes, der Dow Jones und der S&P 500, schlossen mit Rekordständen. Amazon (+4,4%) profitierte von einer Mitteilung des Finanzkonzerns Mastercard, wonach die Verbraucher im Weihnachtsgeschäft mehr Geld für Einkäufe via Internet ausgegeben haben und der Umsatz im Bereich E-Commerce auf ein Rekordhoch stieg. In den Ladengeschäften lief es hingegen weniger gut als gedacht. Der Optimismus im Handelsstreit wurde getragen von Aussagen aus dem chinesischen Handelsministerium, wonach man kurz vor der Unterzeichnung eines ersten Teilabkommens mit den USA stehe. Es gehe nur noch um Formalien, hatte ein Sprecher erklärt. Beobachter gehen davon aus, dass das Abkommen Anfang Januar unterschrieben wird.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,398%-0,248%-0,18%0,14%
GBP0,798%0,979%0,86%0,97%
USD1,961%2,012%1,69%1,81%
JPY-0,042%0,114%0,02%0,12%
CHF-0,696%-0,493%-0,45%-0,14%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,24%0,25%-0,64%
UK0,77%1,27%0,56%
USA1,90%2,69%1,63%
Japan-0,01%0,00%-0,12%
Schweiz-0,53%-0,17%-0,75%
EURUSD
USD1,1118-
CAD1,45671,3103
GBP*0,85551,2991
CHF1,08960,9799
AUD*1,59970,6948
JPY121,85109,49
SEK10,45599,3984
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,43
Öl Sorte Brent in USD/Fass68,00
Gold in USD/Feinunze1.509,90
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+25,74%3.001,42
S&P 500+33,33%2.506,85
NIKKEI+23,00%20.014,77

Amazon in USD mit Trend (log. Skala)

Amazon in USD mit Trend (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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