Frühindikatoren 28.01.2020

Publizierdatum: 28. Januar 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.5369.1393.24413.2053.0983.6782.12127.95023.216
-1,57%-1,89%-1,57%-2,74%-1,49%-2,68%-2,28%+0,15%-0,55%
  • Amtsenthebungsverfahren: Trumps Verteidiger greifen Joe Biden an
  • Furcht vor Folgen des Coronavirus lässt asiatische Börsen weiter fallen
  • Tibet schließt aus Angst vor Ausbreitung des Virus alle Touristenziele
  • Söder und Altmaier fordern vor Koalitionsausschuss niedrigere Firmensteuern

Guten Morgen. Manchmal sitzt man nur still auf einer Bank. Die Uhr des Lebens scheint still zu stehn. Manchmal schließ ich alle Türen nach mir zu. Manchmal nimmt man, wo man lieber gibt. Zitation aus: Über sieben Brücken. Die steigenden Zahlen der Todesopfer und Infizierten sowie die Ausbreitung des Coronavirus außerhalb Chinas hat auf die Stimmung der Anleger gedrückt. In China scheint das Leben still zu stehn. Sie müsste in diesem Land unter Artenschutz gestellt werden, so selten kommt sie dieser Tage vor. Die Zuversicht. Die Börse in Shanghai liegt im Moment mit 2,8% im Minus. Analysten sagten, dass die Reise- und Tourismusbranche zusammen mit Einzelhandels- und Spirituosenverkäufer die am stärksten betroffenen Sektoren sein würden. Als Outperformer der Virus-Welle würden das Gesundheitswesen und Online-Shops angesehen. So waren BioCryst (+14%, die Firma entwickelt ein Mittel gegen das Virus) und der Impfstoff-Anbieter Novavax (+9%) gefragt. Aus Angst vor einem Rückgang der Nachfrage in China wurden in Europa Anbieter von Luxusgütern aus den Depots geworfen. Zu den größten Verlierern zählten Hugo Boss, Christian Dior und Burberry. Analysten zufolge gaben Chinesen im vergangenen Jahr während der Woche der Neujahrsfeierlichkeiten 149 Mrd. Dollar aus. Aufgrund der Reisebeschränkungen erwarteten sie für dieses Jahr deutlich niedrigere Ausgaben. Die Reisebeschränkungen machten auch die Eigner von Luftfahrt- und Touristikwerten nervös (Lufthansa -5%). Zu allem Überfluss kamen auch noch schlechte Nachrichten von der deutschen Konjunktur: Der Ifo-Geschäftsklimaindex war überraschend gefallen. Ökonomen hatten eigentlich mit einem Zuwachs gerechnet. Der Zahlungsabwickler Wirecard (-5,2%) tendierte deutlich schwächer. SAP hat bei anhaltend starkem Wachstum des Cloud-Geschäfts das Betriebsergebnis im vergangenen Jahr wie erwartet gesteigert.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,398%-0,260%-0,27%-0,02%
GBP0,692%0,788%0,61%0,70%
USD1,775%1,837%1,40%1,52%
JPY-0,045%0,127%-0,03%0,04%
CHF-0,670%-0,498%-0,63%-0,41%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,39%-0,19%-0,62%
UK0,52%0,83%0,40%
USA1,62%1,91%1,43%
Japan-0,04%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,78%-0,47%-0,75%
EURUSD
USD1,1022-
CAD1,45301,3182
GBP*0,84471,3047
CHF1,06990,9706
AUD*1,63030,6761
JPY120,18109,03
SEK10,59659,6130
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,23
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,19
Gold in USD/Feinunze1.578,78
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-1,79%3.745,15
S&P 500+2,12%3.230,78
NIKKEI-0,52%23.656,62

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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