Frühindikatoren 28.05.2020

Publizierdatum: 28. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.5489.4123.03611.6582.2513.0511.74322.87821.812
+2,21%+0,77%+1,48%+1,33%+1,63%+1,73%+1,28%-1,82%+1,84%
  • Trump will gegen Social Media-Unternehmen vorgehen
  • Refinitiv - Anzahl der Startup-Finanzierungen bricht ein
  • USA beenden Ausnahmegenehmigung für Atomanlagen im Iran
  • Chevron will bis zu 15 Prozent der Stellen streichen

Guten Morgen...Um den EU-Corona-Topf wird derzeit gerungen, wie im Vatikan um eine neue Enzyklika. Der Fonds soll 750 Milliarden Euro umfassen, von denen 500 Milliarden Euro Zuschüsse und 250 Milliarden Euro günstige Kredite an Regierungen sind. Die Kommission will Anleihen ausgeben, diese sollen zwischen 2028 und 2058 aus dem EU-Etat beglichen werden. Während solcherlei Zahlen den Anleihen- Bargeld- und Sparbuchbesitzern Sorgenfalten auf die Stirn treiben, ist das für die Aktienmärkte, als würde man Öl ins lodernde Feuer der Optimisten schütten. Die Börsen steigen trotz der Verschärfung des Streits zwischen den USA und China in Bezug auf Hongkong eine Mauer der Sorgen hinauf. Der wachsende Optimismus über die wirtschaftliche Erholung hilft besonders zyklischen Werten. Autoaktien waren gefragt. Für Renault (+14%) und Daimler (+9%) sollten die beiden großen Kirchen überlegen, ob sie heute Mittag nicht zur Feier des Tages die Glocken läuten. US-Außenminister Pompeo hatte erklärt, dass China die Autonomie Hongkongs grundlegend untergraben habe, so dass eine bevorzugte Behandlung in Handelsfragen nicht mehr gerechtfertigt sei. Die USA hatten eine UN-Sicherheitsratsitzung über die chinesischen Pläne für ein umstrittenes Sicherheitsgesetz für Hongkong beantragt - China lehnt dies freilich ab. Trump wird als Folge seiner Auseinandersetzung mit Twitter in Kürze eine Verfügung gegen Social Media-Unternehmen unterzeichnen. Twitter hat erstmals zwei von Trumps Beiträgen zum Thema Briefwahl mit Warnhinweisen wegen falscher Faktendarstellung gekennzeichnet. Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron will als Teil seines Umbaus zehn bis 15 Prozent der Stellen weltweit abbauen. Der Ölriese, der Ende 2019 noch 48.000 Menschen beschäftigte, hatte zuvor eine Kürzung des Budgets um 30 Prozent sowie den Abbau von Arbeitsplätzen über Abfindungsofferten angeboten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,280%-0,076%-0,27%-0,12%
GBP0,245%0,589%0,31%0,41%
USD0,363%0,681%0,37%0,67%
JPY-0,037%0,122%-0,08%-0,03%
CHF-0,649%-0,482%-0,58%-0,34%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,41%-0,19%-0,64%
UK0,19%0,83%-0,03%
USA0,69%1,91%0,19%
Japan0,00%-0,02%-0,17%
Schweiz-0,45%-0,47%-0,68%
EURUSD
USD1,1010-
CAD1,51591,3767
GBP*0,89821,2255
CHF1,06630,9680
AUD*1,66610,6608
JPY118,72107,81
SEK10,56709,5955
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass34,04
Gold in USD/Feinunze1.715,35
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-18,53%3.745,15
S&P 500-4,32%3.230,78
NIKKEI-5,38%23.656,62

Daimler mit Trend (SD +-2)

Daimler mit Trend (SD +-2)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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