Frühindikatoren 28.06.2021

Publizierdatum: 28. Juni 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.43414.3604.28115.6083.4824.1212.004029.006
+0,69%-0,06%+0,33%+0,12%+0,30%-0,04%+0,41%+0,00%-0,21%
  • Merkel erwägt Einstufung Großbritanniens als Risikogebiet
  • Laschet und Scholz wollen Nord Stream 2 notfalls stillegen
  • Britische Wirtschaft warnt vor leeren Supermarktregalen
  • VW plant Aus für Verbrennungsmotoren bis 2035 - in Europa

Guten Morgen... Thomas Bernhard hat es vorhergesagt: Die Katastrophe fängt damit an, dass man aus dem Bett steigt. Erschöpft und resigniert blickt die Weltgesellschaft auf die Pandamieentwicklung in Asien. Die bevölkerungsreichste Stadt Australiens, Sydney, ist nach einem Ausbruch der Delta-Variante in einem zweiwöchigen Lockdown, Indonesien kämpft mit einer Rekordzahl von Infektionen, in Malaysia könnte der Lockdown verlängert werden und Thailand kündigte neue Beschränkungen in Bangkok und weiteren Provinzen an. Gut 55% der 9,3 Millionen Israelis sind bereits gegen das Coronavirus geimpft. Doch seit rund einer Woche steigen die Zahlen der registrierten Neuinfektionen in dem Mittelmeerland deutlich an. Noch Mitte Juni wurden in Israel Corona-Neuinfektionen nur noch im einstelligen Bereich registriert - landesweit. Am Donnerstag stieg die gemeldete Zahl plötzlich auf 227. Kursverluste verzeichneten Reise- und Tourismuswerte. Am Aktienmarkt insgesamt schaut man eher auf die Folgewirkungen der Pandemie. Investoren gehen davon aus, dass die Behörden notfalls die Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft verlängern, falls dies nötig sein sollte. Der S&P-500-Index markierte wie üblich ein frisches Allzeithoch. Bei den persönlichen Ausgaben ohne Berücksichtigung der Energie- und Nahrungsmittelkosten zog die Teuerungsrate in den USA per Jahresfrist um 3,4% an. Die US-Notenbank strebt einen Wert von zwei Prozent an. Die Fed geht davon aus, dass der starke Preisauftrieb ein vorübergehendes Phänomen ist und will daher auf absehbare Zeit am Niedrigzins festhalten. Sehr gute Zahlen von Nike (+16%) gaben der gesamten Sportartikel-Branche Auftrieb. Bei der Baumarktkette Hornbach (+19%) zeigten sich Analysten vom Onlineumsatz beeindruckt. Hebt ab: Eine umfassende Fluglizenz der US-Luftfahrtaufsicht gab der Raumfahrtfirma Virgin Galactic (+38%) Auftrieb.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,538%-0,478%-0,25%0,12%
GBP0,081%0,179%0,74%1,02%
USD0,146%0,249%0,95%1,45%
JPY-0,080%0,046%-0,03%0,07%
CHF-0,754%-0,591%-0,37%0,04%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,16%-0,58%-0,65%
UK0,78%0,20%0,09%
USA1,53%0,91%0,27%
Japan0,05%0,02%-0,11%
Schweiz-0,17%-0,449%-0,73%
EURUSD
USD1,1926-
CAD1,46721,2299
GBP*0,85801,3898
CHF1,09500,9181
AUD*1,57040,7594
JPY131,94110,63
SEK10,13718,4972
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,77
Öl Sorte Brent in USD/Fass76,09
Gold in USD/Feinunze1.783,89
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+16,00%3552,64
S&P 500+16,72%3756,07
NIKKEI+1,06%27444,17

Nike in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Nike in US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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